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Nächstes Wiedersehen für Oythe mit Danuta Brinkmann

Der Volleyball-Zweitligist ist zu Gast bei BW Dingden. VfL-Trainer Zoran Nikolic möchte Verbesserungen in einer speziellen Angelegenheit sehen.

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Abwehrbereit: Oythes Dominika  Zoltanska (Nr. 2) und Sonja Radulovic im Block gegen Stralsunds Anne Krohn. Foto: Schikora

Abwehrbereit: Oythes Dominika  Zoltanska (Nr. 2) und Sonja Radulovic im Block gegen Stralsunds Anne Krohn. Foto: Schikora

Wiedersehen mit einer guten und erfolgreichen Bekannten: Volleyball-Zweitligist VfL Oythe tritt am Samstag (19.30 Uhr) im zweiten Saisonspiel bei BW Dingden an. Die Nordhein-Westfälinnen aus dem Landkreis Wesel werden seit dem Sommer von Danuta Brinkmann trainiert, die die VfL-Frauen in der Saison 2014/15 zum Titelgewinn in der 2. Liga Nord geführt hatte. Auch wenn aus der damaligen Meistermannschaft aktuell nur noch Zuspielerin Paulina Brys dabei ist, freuen sich beide Seiten auf das Treffen.

BW Dingden hat sich am Auftakt-Wochenende etwas überraschend mit 3:2 bei Bayer Leverkusen durchgesetzt. Beim VfL weiß man also, was da kommen wird – zumal man schon in der Saisonvorbereitung zwei Testspiele gegen Dingden bestritten hat. Erst gab's einen Sieg, dann eine Niederlage; in beiden Partien sah VfL-Coach Zoran Nikolic gutes Niveau.

Danuta Brinkmann war von 1982 bis 1996 beim VfL Oythe und dem zwischenzeitlichen Nachfolgeklub 1. VC Vechta als Spielerin in der 1. und 2. Bundesliga aktiv, ehe sie zum SCU Emlichheim wechselte. Von 2012 bis 2017 coachte sie die VfL-Frauen in der 2. Liga. Die Platzierungen konnten sich sehen lassen: Oythe belegte unter der heute 58-Jährigen die Ränge zwei, sechs, eins, zwei und fünf. Nach dem aktuell guten Saisonauftakt mit Dingden ist Danuta Brinkmann noch nicht euphorisch und sagt: „Wir müssen von Spiel zu Spiel sehen. Der Sieg im Vorbereitungsspiel hat jetzt nicht viel zu bedeuten. Oythe wird nun stärker sein.“

Im Vorjahr gab es gegen Dingden zwei Niederlagen

Das hofft auch Zoran Nikolic, der in der vergangenen Saison – seiner ersten in Oythe – beide Punktspielduelle gegen die Blau-Weißen verloren hat. Der gute Beginn im Auftaktspiel gegen die Stralsunder Wildcats (2:3) macht Mut, aber das extreme Tief im dritten Satz stimmt nachdenklich. Trauer nach der Niederlage gab es aber nicht im Übermaß. Der Coach war mit weiten Teilen der Partie sehr einverstanden. Er sagt: „Wir haben nach dem Spiel eine Analyse gemacht, es war ein konstruktives Gespräch. Danach ging es ans Training.“ Seine erste Forderung: Der Aufschlag muss besser werden. „Wir brauchen mehr Druck, mehr Risiko“, sagt Zoran Nikolic. Nur zwei Asse und fünf Fehler in fünf Sätzen gegen Stralsund hat er ausgemacht.

Der VfL-Trainer hat sich auch das Video vom Dingdener 3:2-Erfolg in Leverkusen angesehen. Er stellt fest: „Es war so ähnlich wie bei uns: Beide hätten gewinnen können. Ich erwarte ohnehin in dieser Saison viele interessante Spiele, weil es keine schlechten Mannschaften gibt.“ BW Dingden betrachtet er als sehr ausgeglichenes Team. Auch da sei ergebnistechnisch alles möglich. Positiv für Oythe: Alle zwölf Spielerinnen sind – Stand Donnerstag – einsatzfähig.

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