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Nächste Absage: Thema Corona lässt Vechtas Handballerinnen nicht los

Auch das Heimspiel des Drittligisten gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen soll verlegt werden – diesmal meldet der Gegner positive Fälle.

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Ausgebremst: Die Vechtaerin Luca Vodde im letzten Heimspiel gegen den VfL Oldenburg II. Foto: Schikora

Ausgebremst: Die Vechtaerin Luca Vodde im letzten Heimspiel gegen den VfL Oldenburg II. Foto: Schikora

Am Donnerstagvormittag war Trainer Christoph Nisius noch vorsichtig optimistisch gewesen. Die drei Corona-Fälle im Team, die vor einer Woche nach einigen Turbulenzen zur Absage des Auswärtsspiels beim TSV Altenholz geführt hatten, waren auf dem Weg aus der Quarantäne. Weitere Fälle im Kader gab es nicht. Und auch Zuschauer sollten beim Drittliga-Heimspiel der Vechtaer Handballerinnen an diesem Samstag gegen das Spitzenteam HSG Mönkeberg/Schönkirchen in der Halle West wieder zugelassen sein.

Doch wie das so ist in diesen Zeiten: Wenige Stunden später waren alle schönen Pläne fürs Wochenende schon wieder Makulatur. Nachdem die Pandemie diesmal beim Gegner in Mönkeberg zugeschlagen hatte, kam von dort die Bitte um Spielverlegung. „Wir werden dem zustimmen, wir müssen nur noch einen neuen Termin finden“, sagte Abteilungsleiter und Vereinschef Jörn Borchardt und fügte hinzu: „Letzte Woche standen wir vor dem gleichen Drama. Da können wir uns jetzt nicht hinstellen und sagen, nein, wir verlegen nicht.“

Für das abgesagte Auswärtsspiel in Altenholz ist mittlerweile ein neuer Termin gefunden worden. Die Partie soll am 15. Februar (Dienstag, 20.00 Uhr) nachgeholt werden.

Bei SFN hat sich die Corona-Lage wieder entspannt

Bei Vechta hatte sich die Corona-Lage zuvor etwas entspannt. Für zwei der drei positiv getesteten Spielerinnen endet die Quarantäne spätestens am heutigen Freitag. Die dritte konnte sich freitesten. Dennoch war die Vorbereitung auf die Mönkeberg-Partie nicht optimal gewesen. „Wir konnten nur stark eingeschränkt trainieren“, berichtet Trainer Christoph Nisius von der schwierigen Woche. Neben den positiv getesteten Spielerinnen, die allesamt nur leichte Erkältungssymptome gezeigt hatten, fielen weitere Akteurinnen aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen aus. „Wir standen teilweise nur mit sieben, acht Leuten auf der Platte“, sagt Nisius.

Nun haben auch die angeschlagenen Jane Müller (Rücken) und Leonie Schreiber (Daumen der Wurfhand) eine Woche mehr Zeit, um ihre Verletzungen auszukurieren. Ihren nächsten Einsatz bestreiten die SFN-Damen nun am 13. Februar (Sonntag, 17.00 Uhr) bei der SC Alstertal-Langenhorn.

Dann sollte auch Nele Müller wieder an Bord sein. Die zuletzt schmerzlich vermisste Spielmacherin landet nach ihrem Afrika-Trip erst am Samstag wieder in Deutschland. Ein Einsatz gegen Mönkeberg wäre angesichts ihrer langen Trainingspause unwahrscheinlich gewesen.

Unabhängig von der Absage des Heimspiel gegen Mönkeberg gibt es in der Zuschauerfrage etwas Entspannung. Anders als beim Geisterspiel gegen Oldenburg II (28:29) wären diesmal Fans erlaubt gewesen – bei 2G-plus-Regel und FFP2-Maskenpflicht, auch am Platz.

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