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Mühlens Fußballer setzen auf Beständigkeit – und auf ihr Urgestein

Der Landesligist hat die Planungen für die kommende Saison vorangetrieben. Ingo Soremba bleibt auch im 11. Jahr der Coach. Zwei Dammer gehen, zwei Dammer kommen.

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Die beiden Neuzugänge:  Alexander Turowski (links) und Tom Olberding. Foto: Varwig

Die beiden Neuzugänge:  Alexander Turowski (links) und Tom Olberding. Foto: Varwig

Sein Dienstjubiläum hätte Ingo Soremba sicherlich gerne auf dem Rasen erlebt. Die zehn Jahre im Amt als leidenschaftlicher Fußballtrainer der ersten Mannschaft von GW Mühlen inmitten des Corona-Stillstandes vollzumachen, ist eines von vielen tristen Schicksalen in Pandemiezeiten. Noch schlimmer ist es – und das wird der Coach genauso sehen –, dass der Verein alle Aktionen anlässlich seines 100-jährigen Bestehens im Jahr 2021 streichen musste. Und trotzdem richtet GWM den Blick nach vorn: Die Landesliga-Fußballer haben nun ihre Planungen für die Spielzeit 2021/22 vorangetrieben.

Allzu große Veränderungen werden die Grün-Weißen am Kader nicht vornehmen, wie Klubchef Ralf Kröger mitteilt. So bleibt das Trainerteam um GWM-Urgestein Ingo Soremba komplett zusammen. „Die Mannschaft ist mit ihm zufrieden – und wir sind es auch“, erklärt Ralf Kröger. Auf Spielerseite wird es allerdings zwei Abgänge geben. Die beiden Dammer Benny Bloemen und Vladi Aumann wechseln im Zuge der Rückhol-Offensive des Kreisligisten zurück zu ihrem Heimatverein RWD.

Im Gegenzug konnte GW Mühlen aber auch wieder zwei Dammer als Neuzugänge für die kommende Saison gewinnen: Die beiden Defensivspieler Tom Olberding und Alexander Turowski wechseln vom A-Jugend-Regionalligisten BW Lohne zu den Grün-Weißen. „Zwei talentierte Jungs“, kommentiert Ralf Kröger die beiden Personalien. Auch charakterlich passen sie seiner Meinung nach perfekt ins Mühlener Gefüge.

„Die Landesliga ist für Grün-Weiß Mühlen die Bundesliga.“GWM-Klubchef Ralf Kröger

Dem möchten in der nächsten Saison auch weiterhin Paul Wessels und Thomas Wieferich angehören. Ihr Studium in Ungarn bzw. Hamburg zwingt sie jedoch dazu, in den Stand-by-Modus zu wechseln. Ralf Kröger hält zufrieden fest: „Die Mannschaft bleibt im Gros so zusammen.“

Was die Ziele angeht, bleiben die Mühlener weiterhin bescheiden: Es geht um den Klassenerhalt, wenn der erreicht wird, sind alle überglücklich. Krögers Vergleich: „Die Landesliga ist für Grün-Weiß Mühlen die Bundesliga.“ Er merkt augenzwinkernd an: „Ich hab' schon so viele Kisten Bier verloren, weil ich gesagt habe: Wir spielen da keine drei Jahre.“ Mit der fußballerischen Entwicklung ist er sehr einverstanden. „Die Jungs entwickeln sich nach vorne“, betont er.

In der annullierten Saison hat GWM in der Süd-Staffel der Landesliga aus sechs Spielen fünf Punkte geholt. Durch den Saisonabbruch ist klar: GW Mühlen wird in seine vierte Spielzeit in der 6. Liga gehen – wann auch immer die beginnen mag.

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