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Mühlen bleibt das TVD-Schicksal erspart

Dinklage und Voxtrup mussten zuletzt arg dezimiert antreten, zum Start der zweiten Saisonphase in der Fußball-Landesliga geht's auch anders: Mühlens Friesoythe-Spiel wurde abgesetzt.

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Zwangspause: Mühlens Trainer Andreas Hinrichs (rechts), hier am letzten Sonntag beim Derby in Steinfeld. Foto: Wenzel

Zwangspause: Mühlens Trainer Andreas Hinrichs (rechts), hier am letzten Sonntag beim Derby in Steinfeld. Foto: Wenzel

Am Donnerstagabend wurden die Weichen gestellt, am Freitagvormittag war es dann amtlich: GW Mühlen und Hansa Friesoythe haben sich darauf verständigt, ihren Start in die Aufstiegsrunde der Fußball-Landesliga zu verlegen. Das für Sonntag geplante OM-Duell, das mit der Konstellation Dritter gegen Erster durchaus als Spitzenspiel durchging, wurde am Freitag offiziell abgesetzt. Grund: Im Spielerkader von GW Mühlen gab's unter der Woche 14 Corona-Fälle, reihenweise marschierten die Grün-Weißen in die häusliche Isolation, hinzu kamen noch zwei positive Tests im Trainer- und Betreuerstab.

„Wir hätten gerne gespielt – auch, um das schwache Spiel in Steinfeld schnell abzuhaken. Aber so geht's halt nicht“, sagte Mühlens Trainer Andreas Hinrichs und bedankte sich bei Hansa-Coach Hammad El-Arab und den anderen Verantwortlichen des Staffel-1-Siegers für das Verständnis und das Okay für die Absetzung. Neben den 14 Corona-Fällen, von denen sich maximal zwei für Sonntag hätten freitesten können, hatte Mühlen in Peter Sieve (Außenbandriss) und Leo Westermann (Knie) auch noch zwei Verletzte.

„So eine Corona-Welle in der Mannschaft ist echt hart und schwierig. Der Zeitpunkt ist ärgerlich, aber natürlich besser als vor ein oder zwei Wochen“, so Hinrichs. Ihm ist bewusst: Mühlen bleibt das Schicksal des TV Dinklage und des VfR Voxtrup erspart. Beide Abstiegsrunden-Teams mussten auf den letzten Metern der Staffel 2 coronageplagt und arg dezimiert zu ihren Spielen in Bad Rothenfelde (3:4) bzw. gegen Union Lohne (0:2) antreten. Hintergrund: Die erste Saisonphase musste am 20. März abgeschlossen sein, um am 27. März mit der Auf- und Abstiegsrunde starten zu können. Mühlen profitiert nun davon, dass es weniger Zeitdruck gibt.

GWM strebt einen Top-5-Platz an

Die Terminfrage haben beide Teams auch schon geklärt. Das für den 1. Mai geplante Rückspiel in Friesoythe wird auf den 30. April vorverlegt und in Mühlen ausgetragen. Die jetzt abgesetzte Partie wird unterdessen am 4. Mai (Mittwoch) in Friesoythe nachgeholt. Die Absprachen inklusive Heimrechttausch hätten reibungslos geklappt, teilte Hinrichs mit.

Abseits der Corona-Thematik äußerte sich der GWM-Coach auch zu Mühlens Ambitionen in der Aufstiegsrunde. „Klar haben wir die Ziele neu gesteckt. In Steinfeld haben wir gespielt wie ein Absteiger, in der Tabelle der Aufstiegsrunde sind wir als Dritter oben dabei. Ich denke, die Wahrheit liegt für uns in der Mitte. Wir wollen einen Top-5-Platz erreichen“, sagte Hinrichs: „Aber jetzt geht's erst mal darum, alle wieder fit zu bekommen.“

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