Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Mühlens Derbymotto: „Verlieren verboten“

Grün-Weiß Mühlen empfängt in der Fußball-Landesliga am Sonntag Falke Steinfeld zum brisanten Lokalduell. Die Vorfreude ist in beiden Lagern groß.

Artikel teilen:
Bloß nicht selbst im Weg stehen: GW Mühlens Vincent von Lehmden (links) und Peter Sieve gehen gemeinsam zum Kopfball gegen den SV Wilhelmshaven. Foto: Wenzel

Bloß nicht selbst im Weg stehen: GW Mühlens Vincent von Lehmden (links) und Peter Sieve gehen gemeinsam zum Kopfball gegen den SV Wilhelmshaven. Foto: Wenzel

 „Mehr Derbyfeeling als in anderen Derbys“ – behauptet Mühlens Trainer Andreas Hinrichs. Für Steinfelds Coach Artur Zimmermann wird es immer „ein besonderes Spiel“ bleiben „egal, wo man steht“. Klar ist: Die Spielleiter von GW Mühlen und Falke Steinfeld messen dem Duell in der Landesliga am Sonntag (15.00 Uhr) einen hohen Stellenwert zu. Die kurze Distanz zwischen den Orten Mühlen und Steinfeld sorgt für Brisanz, spiegelt sich derzeit aber nicht in der Tabelle wider.

Die Gastgeber stehen mit 17 Punkten auf dem neunten Platz und damit 14 Punkte vor Falke Steinfeld, die bisher ohne Sieg das Tabellenschlusslicht bilden. Die reinen Zahlen spielen laut Andreas Hinrichs vor dem hitzigem Duell keine Rolle. „Die tabellarische Konstellation muss man da rauslassen“, sagt der Coach. Solche Partien besitzen laut Hinrichs eine ganz „eigene Dynamik“, weswegen er ein „sehr intensives Spiel“ erwartet. Das Derby war die Woche Thema Nummer eins bei GW Mühlen. „Der ganze Verein, der ganze Ort freut sich drauf“, bezeugt Hinrichs, weswegen er deutlich klarstellt: „Für Sonntag gilt verlieren verboten.“

Dieses Statement konnte Falke-Trainer Artur Zimmermann nicht direkt wiedergeben. Als Tabellenletzter ist er sich Steinfelds Außenseiterrolle in Mühlen bewusst. Doch der Coach gibt sich kämpferisch: „Wir können unsere Gegner schlagen, wissen aber, was wir dafür auf den Platz bringen müssen.“ Beim Punktgewinn gegen Melle (1:1) waren die gewünschten Qualitäten bei den noch sieglosen Steinfeldern sichtbar. Steinfeld muss laut Zimmermann am Sonntag erneut „die letzten fünf Prozent herausholen“ um „in Mühlen etwas zu holen“.

Heiß auf das Derby: Falke-Trainer Artur Zimmermann. Foto: SchikoraHeiß auf das Derby: Falke-Trainer Artur Zimmermann. Foto: Schikora

Andreas Hinrichs erwartet von der Mannschaft seines Kollegen nichts anderes: „Beide Teams sind super heiß“, macht der Coach klar. Gegen Melle setzte Steinfelds Zimmermann auf eine stabile Defensive und schnelle Konter. Für das Derby hat er sich im Vorfeld noch nicht auf eine Spielweise festgelegt. „Wir möchten uns mit Mühlen gerne messen“, verriet der Falke-Trainer und hofft auf „viele Zuschauer“, die den kurzen Weg von Steinfeld nach Mühlen antreten.

Hinrichs verschwendet an einer möglichen defensiven Taktik der Gäste keinen Gedanken. „Wir werden uns auf unser Spiel konzentrieren“ und „alles reinhauen“, erwidert der GWM-Trainer, fügt aber hinzu: „Derbys sind meist keine Chancenfestivals.“

Zum Personal: Bei Mühlen ist Constantin Westermann weiter verletzt, Torhüter Marvin Deters (Urlaub) steht auch nicht zur Verfügung. Mit Blick auf die Aufstellung betont Hinrichs: „Wir haben die Qual der Wahl.“ Falke Steinfeld muss mit Jordi M'bossa (krank) und Paul Roggenkamp (Leiste) ebenfalls auf ein Duo verzichten.

So verpassen sie nichts mehr. Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie über das Wichtigste aus dem Oldenburger Münsterland. Jetzt einfach für einen Newsletter anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Mühlens Derbymotto: „Verlieren verboten“ - OM online