Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

MSC nutzt den Heimvorteil eindrucksvoll

Die MSC-Speedway Fighters haben ihre Mission "Heimsieg" im Motodrom in Emstekerfeld souverän erledigt. Nach zwei dritten Plätzen setzten sie sich mit einer beeindruckenden Leistung durch.

Artikel teilen:
Konkurrenz im Blick: MSC-Kapitän Rene Deddens hat die Zeit nach dem Verfolger Ausschau zu halten. Foto: Heidkamp

Konkurrenz im Blick: MSC-Kapitän Rene Deddens hat die Zeit nach dem Verfolger Ausschau zu halten. Foto: Heidkamp

Herausragende Akteure auf der perfekt präparierten Bahn im Emstekerfelder Motodrom an der Boschstraße waren die MSC-Piloten Lukas Fienhage und Rene Deddens. Fienhage kam nach 5 Laufsiegen auf die Maximalpunktzahl von 15 Punkten, Rene Deddens siegte in 4 Läufen und büßte im zweiten Lauf nach Startschwierigkeiten einen Punkt ein. Keine Chance gegen die beiden MSC-Fahrer hatten der amtierende U21-Speedway-Meister Lukas Baumann (Güstrow Torros) und Max Dilger (Berghaupten), die in ihren Rennen aufgrund der fahrerischen Klasse von Fienhage und Deddens nichts entgegenzusetzen hatten.

Im Gesamtklassement sammelten Team-Kapitän Rene Deddens, Lukas Fienhage, Erik Bachhuber und Ben Iken 43 Punkte und kamen damit unangefochten auf den 1. Platz. Zweiter wurde das Team vom MC Güstrow Torros (30 Punkte) vor den Black Forest Eagles aus Berghaupten (26 Punkte).

MSC-Fahrer Carl Wynant sorgt für eine kleine Sensation

Über 800 Zuschauer feierten die MSC-Rennsiege und sorgten mit ihrem Jubel und Trötengehupe für eine prickelnde Stimmung, die ein wenig an die "Night of the Fights" erinnerte, die in diesem Jahr leider ausfallen musste. "Wir sind hier auf unserer Heimbahn und ich bin mir sicher, dass wir auf das Treppchen fahren. Aber selbst das kann nicht unser Anspruch sein. Wir werden ganz klar um Platz 1 kämpfen", hatte Team-Manager Manfred Bäker vor Beginn die Ansprüche klar definiert und sollte am Ende Recht bekommen, "Durch diesen Sieg vor heimischer Kulisse haben wir noch Ambitionen auf den Vize-Titel. Wichtig ist das Abschneiden in Güstrow. Wenn dort alles so läuft, wie wir es uns erhoffen, dann fällt die Entscheidung beim letzten Lauf in Olching. Und dort wollen wir noch einmal so abliefern wie heute", hofft Team-Manager Manfred Bäker. Auch für Präsident Burkhard Timme kam der Erfolg nicht unerwartet. "Der Knoten musste ja irgendwann platzen", betonte Timme.

Bereits am Nachmittag wurde den Nachwuchs mit den Läufen in der Juniorenklasse B eine Plattform zur eigenen Präsentation ihrer fahrerischen Künste geboten. Dabei hatte MSC-Fahrer Carl Wynant für eine kleine Sensation gesorgt. In der 125ccm Klasse siegte er in allen 4 Läufen und kam dabei auf die Maximalpunktzahl von 12 Punkten ebenso wie der amtierende Weltmeister Lester Matthijssen.

Im Stechen gegen den für den MSC Moorwinkelsdamm startenden Piloten setzte sich Carl Wynant eindrucksvoll in Szene und fegte den Weltmeister kompromisslos von der Bahn. Dritte wurde Alina Sassenhagen vom Team Speedway Wolfslake. Eine Energieleistung vollbrachten die MSC-Mitglieder nach einem rund einstündigen wolkenbruchartigen Regenguss. Als die Rennen kurz nach dem Start wegen der Wassermassen unterbrochen werden mussten, sorgten sie mit Muskelkraft und Maschineneinsatz binnen einer Stunde wieder für eine wettbewerbsfähige Rennbahn. "Ich glaube, dass diese Leistung in Deutschland kein anderes Team hinbekommen hätte", zeigten sich viele Speedwayfahrer begeistert von dem Einsatz.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

MSC nutzt den Heimvorteil eindrucksvoll - OM online