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MSC Fighters verpassen Platz auf dem Podium

Die Cloppenburger beenden den Speedway-Teamcup auf dem vierten Platz. Beim letzten Rennen in Olching  (Bayern) erwischte Lukas Fienhage einen rabenschwarzen Tag.

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Gebrauchter Tag: Lukas Fienhage von den MSC Fighters Cloppenburg stürzte in Olching bereits im ersten Durchgang unverschuldet und konnte nicht weiterfahren. Foto: H. Bornschein

Gebrauchter Tag: Lukas Fienhage von den MSC Fighters Cloppenburg stürzte in Olching bereits im ersten Durchgang unverschuldet und konnte nicht weiterfahren. Foto: H. Bornschein

Für die MSC Fighters aus Cloppenburg ist die Saison im Speedway-Teamcup mit einem etwas enttäuschenden Ergebnis zu Ende gegangen. Am letzten Renntag kam die Mannschaft von Teamchef Manfred Bäker in Olching (Bayern) auf den dritten Platz und verpasste so in der Gesamtwertung den Sprung aufs Podium. Der MSC, der sich vor den finalen Rennen noch leise Hoffnungen auf den Titel gemacht hatte, erreichte letztlich den vierten Platz. Meister wurde der MSC Olching vor den Diedenbergen White Tigers und den Black Forest Eagles Berghaupten.

„Wir haben in jeder Saison das Ziel zu gewinnen. Dass wir im Teamcup nach dem Meistertitel im ersten und Platz zwei im zweiten Jahr diesmal nur Vierter geworden sind, stellt uns natürlich nicht zufrieden“, sagt MSC-Pressewart Thore Weiner. Nun gelte es, sich für die nächste Saison gut aufzustellen.

Die Cloppenburger waren in Olching unter denkbar schlechten Voraussetzungen an den Start gegangen. Das ohnehin schon arg ersatzgeschwächte Team musste nicht nur auf den weiterhin verletzten Jonny Wynant, sondern auch auf Kapitän René Deddens (private Gründe) verzichten. Am Abend vor dem Saisonfinale musste sich zu allem Überfluss auch noch Lukas Baumann abmelden. Er war tagsüber in Dohren gestartet und musste danach feststellen, dass seine beiden Motorräder nach den Rennen nicht mehr einsatzfähig waren. Für ihn sprang kurzfristig Erik Riss ein.

Schnell unterwegs: Carl Wynant (links) und Valentino Scheibe starteten für die MSC Fighters in Leipzig. Foto: BandySchnell unterwegs: Carl Wynant (links) und Valentino Scheibe starteten für die MSC Fighters in Leipzig. Foto: Bandy

An Riss lag es nicht, dass es für die MSC Fighters in Olching nicht viel zu holen gab. Mit elf Punkten war er der beste Fahrer der Cloppenburger. Lukas Fienhage, der Deddens als Kapitän vertrat, erwischte einen rabenschwarzen Tag. Bereits im ersten Lauf wurde er von einem Kontrahenten „abgeräumt“, sodass er nach dem ersten Durchgang unter Schmerzen aufgeben musste. Fienhage kam daher nur auf einen Punkt. Celina Liebmann und Ben Iken komplettierten das MSC-Ergebnis mit zwei beziehungsweise fünf Punkten.

Das Endergebnis in Olching: 1. Olching (46 Punkte), 2. Diedenbergen (44), Cloppenburg (20), 4. Stralsund (10).

Beim German-Speedway-Masters im emsländischen Dohren vertraten René Deddens und Mads Hansen die MSC-Farben. Nach einem guten ersten Lauf lief für das Duo nicht mehr viel zusammen. Hansen wurde einmal zu Unrecht disqualifiziert, was ihm die Teilnahme an den Halbfinalläufen kostete. Am Ende wurde Deddens Zehnter, während der 21 Jahre alte Däne auf den 15. Platz kam.

Am letzten Speedway-Wochenende des Jahres waren mit Carl Wynant und Valentino Scheibe darüber hinaus zwei Nachwuchskräfte der MSC Fighters aus Cloppenburg gefordert: bei der Talents-Team-Trophy in Leipzig. Beide hielten in dem stark besetzten Teilnehmerfeld gut mit und fuhren in der Tageswertung auf einen achtbaren fünften Rang. Auch in der Endwertung landeten Wynant und Scheibe auf Platz 5.

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