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MSC-Fighters rasen erneut auf Platz 3

Im Speedway-Teamcup waren die Cloppenburger am zweiten Renntag im hessischen Diedenbergen am Start. Zwei Fahrer hatten nicht ihren besten Tag erwischt.

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Nicht ganz zufrieden: René Deddens (vorne) haderte in den ersten drei Durchgängen mit den Einstellungen an seinem Motorrad. Nachdem er in Diedenbergen auf eine andere Maschine umgestiegen war, lief es deutlich besser. Foto: Lars Schröder/LS Photo

Nicht ganz zufrieden: René Deddens (vorne) haderte in den ersten drei Durchgängen mit den Einstellungen an seinem Motorrad. Nachdem er in Diedenbergen auf eine andere Maschine umgestiegen war, lief es deutlich besser. Foto: Lars Schröder/LS Photo

Halbzeit für die Speedway-Fahrer des MSC Cloppenburg in der diesjährigen Teamcup-Saison. Wie schon zum Auftakt Ende Juni in Brokstedt kamen René Deddens, Lukas Fienhage, Erik Bachhuber und Ben Iken, die von Manfred Bäker trainiert werden, nun auch im hessischen Diedenbergen auf den dritten Platz. „Es war auf jeden Fall mehr drin, vor allem Deddens und Fienhage konnten diesmal nicht überzeugen“, sagt MSC-Pressewart Thore Weiner.

Wie berichtet, hatte Bäker die Aufstellung der Cloppenburger aufgrund der Verletzung von Jonny Wynant im Vorfeld auf einer Position ändern müssen. Der erst 17 Jahre alte Erik Bachhuber erwies sich in Diedenbergen als würdiger Ersatz und steuerte zehn Punkte zum Gesamtergebnis von 34 Zählern bei. „Das war eine starke Leistung von ihm“, so Bäker. Das MSC-Nachwuchstalent Ben Iken punktete in jedem seiner fünf Läufe jeweils einmal und präsentierte sich damit konstant gut.

Die MSC-„Sorgenkinder“ waren René Deddens und Lukas Fienhage, die in den ersten 3 Durchgängen erhebliche Probleme mit der Einstellung ihrer Motorräder hatten. „Die beiden haderten mit dem richtigen Setup, was vor allem an der sehr glatten Bahn lag“, sagt Thore Weiner. Erst als sie ihre Maschinen gewechselt hatten, lief es für das Duo in den beiden letzten Läufen deutlich besser. Fienhage kam insgesamt auf neun, Deddens auf zehn Punkte.

Der MSC Cloppenburg kam insgesamt auf 34 Punkte

So landete der MSC Cloppenburg (34 Punkte) hinter den Güstrow Torros (36) und den siegreichen Gastgebern der White Tigers Diedenbergen (40) auf Rang drei. Vierter wurden die Brokstedt Wikinger (10).

Obwohl das MSC-Quartett vor den letzten beiden Renntagen aktuell nur auf dem fünften Platz rangiert, rechnet es sich noch Chancen im Kampf um den Titel aus. „Dafür muss aber alles nahezu perfekt laufen. Wir brauchen viele Punkte und andere Mannschaften müssten sich die Zähler gegenseitig abnehmen“, so der Cloppenburger Teamchef Manfred Bäker.

MSC-Fighters: Pressewart Thore Weiner (von links), René Deddens, Lukas Fienhage, Erik Bachhuber, Ben Iken und Teamchef Manfred Bäker. Foto: MSC CloppenburgMSC-Fighters: Pressewart Thore Weiner (von links), René Deddens, Lukas Fienhage, Erik Bachhuber, Ben Iken und Teamchef Manfred Bäker. Foto: MSC Cloppenburg

Nun fiebert der MSC auf sein Heimrennen hin, das am Freitag, 10. September, auf der Anlage in Emstekerfeld ausgetragen wird. Dann sind Stralsund, Berghaupten und Güstrow zu Gast. „Wir werden alles in die Waagschale werfen, um vor den heimischen Zuschauern einen Sieg einzufahren“, sagt Thore Weiner. Beginn der Veranstaltung wird voraussichtlich um 19 Uhr sein. Der Vorverkauf der Tickets startet Anfang kommender Woche.

Nach dem Renntag in Cloppenburg schließt der MSC die Teamcup-Saison am 10. Oktober in Olching ab. Vielleicht ja doch noch mit dem Titel.

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