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Mit Zuversicht in die Bundesliga-Quali

In der letztjährigen Oberligarunde schlug der BV Garrel die Osnabrücker Handballerinnen mit 34:23. Nun fehlt aber die verletzte Sophie Solomachin. Doch ein Trio von GW Mühlen hilft aus.

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Ausgebremst: Sophie Solomachin (Mitte, im Spiel der BVG-Frauen gegen die HSG Hude/Falkenburg) fehlt Garrels A-Jugend wegen eines Kreuzbandrisses.    Foto: Langosch

Ausgebremst: Sophie Solomachin (Mitte, im Spiel der BVG-Frauen gegen die HSG Hude/Falkenburg) fehlt Garrels A-Jugend wegen eines Kreuzbandrisses.    Foto: Langosch

Für die Handballfrauen des BV Garrel beginnt die Saison in der 3. Liga Nord-West zwar erst Mitte Oktober, aber für einige Spielerinnen wird es schon in Kürze ernst. Da ein paar der BVG-.Akteurinnen auch noch in der A-Jugend einsatzberechtigt sind, sind sie in der Qualifikationsrunde zur Bundesliga gefordert.

Am Mittwoch, 2. September (19.30 Uhr), genießt die Mannschaft des Trainerduos Renee Verschuren und Peter Wendeln gegen die HSG Osnabrück zunächst Heimrecht, am Sonntag (6. September, 16 Uhr) darauf tritt sie in Osnabrück an.

Der Deutsche Handballbund hat die Regularien für die Bundesligarunde modifiziert. Der Modus der Jugendbundesliga sieht angesichts der Coronapandemie und notwendiger Hygienekonzepte den Verzicht auf die geplanten Vorrundenturniere und plant in der Zeit vom 26. September bis zum 11. Oktober Einzelspiele in den acht Gruppen vor. Eine Turnierform mit jeweils fünf Teams hatte sich nach Rückmeldungen der Vereine auch aufgrund regional unterschiedlicher Regelungen als nicht praktikabel erwiesen.

Um die Zahl der Härtefälle zu reduzieren, war die Anzahl der Mannschaften für die Jugendbundesliga weiblich bereits von 24 auf 40 erhöht worden. Der Modus sieht Einzelspiele in den acht Vorrundengruppen vor.

Gegener aus dem ganzen Bundesgebiet möglich

Diese Vorrundengruppen sind in der Regel regionaler gehalten. Erst ab der Zwischenrunde, die 16 Teams erreichen, könnten Gegner aus dem ganzen Bundesgebiet warten. In vier Vierergruppen wird eine einfache Runde ausgespieltund die acht Viertelfinalisten ermittelt. Anschließend steigt das Final Four.

Doch so weit ist es lange noch nicht. Zunächst einmal steht die Qualifikation an. Für den BV Garrel bedeutet dies, dass er in der Vorrunde dabei ist, wenn er sich die HSG Osnabrück durchsetzt. In der abgebrochenen Oberligarunde der vorigen Saison hatte der BVG in eigener Halle gegen die Hasestädterinnen klar mit 34:23 gewonnen, die Auswärtspartie fand wegen des Coronaausbruchs nicht mehr statt. „Wir wissen aber nicht, was sich im Osnabrücker Kader getan hat. Daher hat das Punktspiel nicht Aussagekraft“, meint Peter Wendeln. Außerdem muss der BVG auf eine Leistungsträgerin verzichten: Sophie Solomachin fällt mit Kreuzbandriss aus. „Sie wird uns fehlen, aber das müssen wir wegstecken“, meint Wendeln.

Garrelerinnen wollen es im ersten Anlauf schaffen

Sollten die jungen Garrelerinnen scheitern, bekämen sie jedoch eine weitere Chance. Doch darum schert sich der Coach erst einmal nicht: „Wir wollen es sofort schaffen. Im Grunde war es noch nie so einfach, die Quali zu überstehen, deshalb sind wir nicht nur heiß auf diese beiden Spiele, sondern auch zuversichtlich. Aber das wird die HSG auch sein“, sagt Wendeln.

Die Vorbereitung war und ist nicht ganz einfach. „Es ist schwer, Testspielgegner zu finden“, meint Wendeln. Am 29. August haben die jungen Garrelerinnen aber immerhin eine Partie in Bielefeld beim TuS Jöllenbeck abgemacht. Für die Bundesliga hat sich der BVG mit einigen Kräften von GW Mühlen, in der vorigen Saison ein Rivale in der Oberliga, verstärkt. „Paula Zerhusen, Emmy Bloemen und Luzie Kühling haben richtig Lust, uns zu unterstützen. Zwar können wir nicht viel mit ihnen gemeinsam trainieren, aber die drei kennen sich bestens und können als eingespielter Mühlener Block im Rückraum antreten“, findet Wendeln.

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