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Mit viel Respekt zu Buxtehudes Juniorteam

SFN Vechtas Drittliga-Handballerinnen stehen am Sonntag vor einer schweren Auswärtsaufgabe. Gegner Buxtehude II feierte zuletzt fünf Siege in Serie.

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Und jetzt noch cool bleiben: Vechtas Rechtsaußen Birte Kierat beim Abschluss. Foto: Gabi Müller

Und jetzt noch cool bleiben: Vechtas Rechtsaußen Birte Kierat beim Abschluss. Foto: Gabi Müller

Die Gefahrenzone ist in der Tabelle auf der Homepage des Deutschen Handballbundes (DHB) rot markiert – und sie umfasst die Hälfte der Liga. Die Teams auf den Plätzen sieben bis zwölf müssen nach dem am Ende der regulären Spielzeit in die Abstiegsrunde – eine Saison-Verlängerung, die auch den Damen von SFN Vechta droht.

Mit 9:7 Punkten liegen die Kreisstädterinnen in der 3. Liga Staffel A zwar aktuell auf Platz fünf, allerdings mit nur einem Zähler Vorsprung auf den Tabellensiebten Owschlag. Zu viele Punkte hat SFN in den bisherigen acht Saisonspielen liegen lassen – den letzten erst vor einer Woche beim 27:27 gegen Wattenbek. Und auch an diesem Wochenende hängen die Trauben extrem hoch. Am Sonntag (15.00 Uhr) tritt das Team von Trainer Kai Freese beim Bundesliga-Nachwuchs des Buxtehuder SV an. Und ist dort klarer Außenseiter.

Nach einem Fehlstart mit zwei Niederlagen gegen den TV Oyten (20:22) und beim BV Garrel (22:29) startete das Team aus der kleinen Hansestadt in der Nähe von Hamburg eine beeindruckende Serie mit fünf zum Teil sehr deutlichen Siegen in Folge. Mit 10:4 Punkten liegt das Buxtehuder Juniorteam auf Platz drei – nur einen Sieg hinter Spitzenreiter Henstedt-Ulzburg.

„Wir müssen unsere Chancen reinmachen. Dann sind wir gegen jede Mannschaft im Siegbereich.“SFN-Trainer Kai Freese

Kai Freese attestiert Buxtehude „die beste Jugendarbeit der letzten 30 Jahre im Frauenhandball neben Bayer Leverkusen“. Über die Zusammenarbeit mit mehreren Schulen holt der Bundesliga-Dino zahlreiche Talente nach Buxtehude, die hier in Handball-WGs leben. Herausragende Spielerinnen im aktuellen Kader sind Nele Nickel, Jasmina Rühl und Maja Schönefeld (alle Rückraum), die allesamt auch schon für DHB-Nachwuchsteams nominiert wurden.

„Sie machen viel über die erste und zweite Welle und werfen viele Tore“, hat Kai Freese beobachtet. Das erhofft er sich auch von seiner Mannschaft. Gerade nach den 17 Fehlwürfen in der ersten Halbzeit gegen Wattenbek wünscht er sich: „Wir müssen unsere Chancen reinmachen. Dann sind wir gegen jede Mannschaft im Siegbereich.“

Auch defensiv erwartet Freese mehr Konzentration. „Wir spielen teilweise eine sehr, sehr starke Abwehr, kriegen am Ende aber doch den einen oder anderen Treffer zu viel. Hört sich komisch an, aber ist meiner Meinung nach so.“

Personell hat sich gegenüber dem Wattenbek-Spiel nicht viel getan. Ria Hacek hat nach dem Beachturnier in Palermo, der Hochzeit der Schwester in Kroatien und anschließender Quarantäne mittlerweile seit über einem Monat nicht trainiert und wird laut Abteilungsleiter Jörn Borchardt „noch mindestens zwei bis drei Wochen“ nicht spielen. Und auch mit Neuzugang Malin Pods (kam von Werder Bremen) ist vorerst nicht zu rechnen. Nach bestandenem Examen konzentriert sie sich zurzeit auf ihren Beruf.

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