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Mit Optimismus ins Sauerland

Die Zweitliga-Volleyballerinnen des VfL Oythe gastieren am Sonntag beim RC Sorpesee in Sundern.

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In Sundern soll es besser laufen: Oythes Team um Coach Ali Hobst im Bonn-Spiel. Foto: Schikora

In Sundern soll es besser laufen: Oythes Team um Coach Ali Hobst im Bonn-Spiel. Foto: Schikora

Der Auftakt in eigener Halle war enttäuschend – und jetzt geht's auf Reisen. Mit einem Spiel beim RC Sorpesee starten die Zweitliga-Volleyballerinnen des VfL Oythe in ihre Auswärtswochen. Das Duell im Schulzentrum Sundern, das am Sonntag um 16.00 Uhr beginnt, ist das erste von drei Auswärtsspielen in Serie – danach läuft das Team von Coach Ali Hobst noch in Emlichheim (27. September) und in Stralsund (3. Oktober) auf.

Ali Hobst nimmt die Reise ins östliche Hochsauerland „sehr optimistisch“ in Angriff. Die Sinne seien geschärft, so der Coach. Er geht fest von einer Leistungssteigerung seiner Mannschaft aus. Dass Christine Aulenbrock und Sandra Hövels in den Kader zurückkehren, schürt die Zuversicht im Oyther Lager. Aulenbrock hatte nach einer langen Beachsaison noch eine kleine Verschnaufpause erhalten und fehlte beim verkorksten Saisonstart gegen Fortuna Bonn (0:3) ebenso wie Neuzugang Sandra Hövels, die aufgrund einer Erkältung nicht dabei war.

Das 17:25, 21:25, 13:25 gegen Bonn war ohne Frage ein herber Dämpfer, daraus macht Hobst keinen Hehl. „Alle wissen, dass die Leistung, die wir am Samstag gegen Bonn gezeigt haben, nicht unser eigentliches Niveau widerspiegelt“, sagt der Coach. Und noch eine Erkenntnis: „Vorbereitung und Training sind eine Sache, Wettkampf ist eine andere.“ Hobst hofft, dass der Fokus am Sonntag sofort da ist, dass es seinem Team besser gelingt, den Schalter umzulegen. „Wenn die Niederlage gegen Bonn zur Folge hat, dass ich mehr Gehör bekomme, dann waren es wertvolle null Punkte“, so Hobst. Und er schickt hinterher: „Wir brauchen mit dieser jungen Mannschaft Zeit und Geduld, gar keine Frage. Aber das dürfen wir jetzt auch nicht zu lange sagen, sonst haben wir März und wir sind immer noch Tabellenletzter.“

Oythes Bilanz gegen Sorpesee: vier Spiele, vier Siege

Sein Team müsse auch lernen, den Druck von außen richtig einzuschätzen. Dass der VfL Oythe, der seine 13. Saison in der 2. Liga Nord spielt, überall als etablierter Zweitligist gesehen wird, müsse man genauer betrachten, so Hobst: „Der Verein ist etabliert, das stimmt. Aber die Mannschaft ist es noch nicht.“

Und der Gegner: Der RC Sorpesee – das RC steht für Ruderclub – feiert sein Comeback im Bundesliga-Unterhaus. Von 2015 bis 2017 spielten die Sauerländerinnen schon einmal in der 2. Liga. 2016 blieb ihnen der Gang in die 3. Liga erspart, obwohl sie auf einem Abstiegsplatz lagen, 2017 stiegen sie dann sportlich ab. In Summe gewann Sorpesee nur elf von 48 Spielen, gegen Oythe gab es vier Niederlagen (0:3, 0:3, 0:3, 2:3).

Die Saison 2020/21 begann für Sorpesee mit einem 0:3 in Essen. Nun freut sich der Aufsteiger – Sorpesee war Meister der 3. Liga West vor Bonn – auf die Heimpremiere. Das von Ordnungsamt, Gesundheitsamt und der Volleyballliga abgesegnete Hygiene-Konzept sieht 126 Zuschauer vor.

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