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Mit kühlem Kopf zum ersten Saisonsieg

Oythes Zweitliga-Volleyballerinnen feiern einen 3:2-Erfolg beim RC Sorpesee – und das nach Problemen bei der Anreise.

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Gute Laune beim VfL Oythe: Das Zweitliga-Team setzte sich am Sonntag beim RC Sorpesee mit 3:2 durch. Foto: Schikora

Gute Laune beim VfL Oythe: Das Zweitliga-Team setzte sich am Sonntag beim RC Sorpesee mit 3:2 durch. Foto: Schikora

Dem großen Frust bei der Heimpremiere folgten die Glücksgefühle beim Auswärtsdebüt: Die Volleyballerinnen des VfL Oythe haben ihren ersten Saisonsieg in der 2. Bundesliga Nord gefeiert. Eine Woche nach dem 0:3-Fehlstart gegen Fortuna Bonn landete Oythe einen 3:2-Sieg beim sauerländischen Aufsteiger RC Sorpesee.

Oythes Coach Ali Hobst freute sich nach dem zweistündigen Kraftakt im Schulzentrum Sundern über eine „kollektive Steigerung“. Und er hielt nach dem 25:20, 17:25, 25:22, 23:25 und 15:12 fest: „Wir haben auf jeden Fall ordentlicher Volleyball gespielt als noch gegen Bonn.“ Dass es am Ende für den Fünf-Satz-Sieg nur zwei Punkte statt drei Zähler für ein knapp verpasstes 3:1 gab, wollte der Oyther Coach am Sonntagabend nicht an die große Glocke hängen. Denn: Sein Team habe „trotz widriger Umstände“ kühlen Kopf bewahrt.

Hobst spielte damit auf die Probleme auf der Anreise an. Ein Vereinsbulli, besetzt mit Hobst und vier Spielerinnen, hatte in Höhe Ladbergen technische Probleme. Die Suche nach der Ursache gestaltete sich schwierig, die Zeit rannte davon. Irgendwann und irgendwie ging es dann doch weiter. „Die letzten Kilometer im Sauerland sind wir mit 20 km/h gezuckelt“, berichtete Hobst. Mit rund anderthalb Stunden Verspätung war der VfL-Tross dann in Sundern vereint. Großes Aufatmen im Lager der Gäste. „Wir hatten unterwegs schon Plan B ausgetüftelt, also mit welcher Aufstellung wir anfangen, wenn wir es nicht schaffen“, berichtete Hobst.

MVP-Ehrung für Mittelblockerin Marian Mischo

Die Startformation war aber wie geplant – mit Christine Aulenbrock und Sandra Hövels, die noch gegen Bonn gefehlt hatten. Natürlich war die Rückkehr der beiden Routiniers sehr wichtig, Hobst sprach später aber von einer mannschaftlichen Steigerung, von einem Teamerfolg. „Jede hatte Wackler, jede hatte Highlights“, sagte der Coach. Die MVP-Ehrung ging an Mittelblockerin Marian Mischo, die bereits tags zuvor mit Oythe II in der Regionalliga gespielt hatte und am Sonntag im fünften Satz wichtige Punkte machte.

Die Sätze eins und drei gingen verdient an die Gäste. Aber Sorpesee, Aufsteiger wie Bonn und nach dreijähriger Abstinenz zurück in der 2. Liga Nord, ließ nicht locker und erzwang den Tiebreak. Dort hatte Oythe die besseren Nerven und feierte im fünften Duell mit dem Ruderclub den fünften Sieg.

Die Partie in Sundern war das erste von drei Auswärtsspielen in Serie, am kommenden Sonntag geht's in Emlichheim weiter. Für Hobst und Co. stand am Abend aber erst mal noch eine ganz andere Prüfung bevor – die Heimreise mit dem Bulli. „Ganz gemütlich“, so Hobst. Und mit drei Punkten im Gepäck.

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