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Menzens Zauber-Freistoß lässt Thüle jubeln

Energieleistung von Fußball-Bezirksligist SV Thüle: Länger als eine Halbzeit in Unterzahl, drehten die Gastgeber gegen den Nachbarn SV Altenoythe einen 0:1-Rückstand zu einem 2:1-Erfolg.

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Derbysieg: Thüles Fußballer (rechts) gewannen 2:1 gegen den SV Altenoythe. Foto: Wulfers

Derbysieg: Thüles Fußballer (rechts) gewannen 2:1 gegen den SV Altenoythe. Foto: Wulfers

„Derbysieger, Derbysieger“ skandierten Spieler und Fans des SV Thüle und die erste Kiste Gerstensaft durfte wenige Minuten nach Abpfiff zurück in die Leergutabteilung. In der ersten halben Stunde hatten die Gäste alles im Griff. Resultat der Altenoyther Überlegenheit war die 1:0-Führung, für die Maik Nirwing, nach einer perfekt getimten Hereingabe von Lars Menke verantwortlich zeichnete (19.). Gar ein höherer Vorsprung wäre möglich gewesen, hätten Maik Nirwing (2.) und Kevin Tholen (15.) ihre Chancen genutzt. Die Gastgeber benötigten mehr als eine halbe Stunde, um Torgefahr zu entfachen. Ein Schuss des agilen Claas Göken parierte SVA-Torhüter Arne Torliene (33.). Als zudem Orgest Buzi die Gelb-Rote Karte kassierte (40.), deutete vieles aus einen Sieg der Gäste hin.

Weit gefehlt: Im zweiten Durchgang ein gänzlich anderes Bild. Thüle warf eine enorme Kampfkraft in die Waagschale und war trotz Unterzahl nicht gewillt, ohne Zählbares den Rasen zu verlassen. Nach einer guten Stunde der nicht einmal unverdiente Ausgleich, den Jan-Ole Rahenbrock erzielte (64.). Und es kam noch besser: Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zirkelte Jonathan Menzen einen Freistoß mit überragender Schusstechnik zum 2:1 ins Netz. Der Sieg? Noch nicht ganz, denn in der vierten Minute der Nachspielzeit wurde ein Kopfball von Artur Lazowski auf der Torlinie geklärt. „Wir haben in der zweiten Halbzeit Qualitäten gezeigt, die man für einen Derbysieg benötigt“, freute sich Thüles Trainer Michael Macke. Sprach's und ließ sich den Gerstensaft schmecken...

Tore: 0:1 Nirwing (19.), 1:1 Rahenbrock (64.), 2:1 Menzen (84.).

Thüle: Hackstette, Bickschlag, Buzi, Wilken, Spirlicenco, Rahenbrock, Bullermann (75. Meyer), Menzen (89. Sieger), Höhne (43. Latta), Göken, Duen (46. Sieling).

Altenoythe: Torliene, Wisiorek (71. Dettenbach), Tholen, Blancke, Menke, Bury (84. von Handorf), Brünemeyer, Root (71. Grammel), Boungou, Lazowski, Nirwing.

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