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Mehr als 150 Carumer kriegen ihren Speck weg

Die 2. Auflage des Speck-weg-Laufs ist bestens angekommen. An der Verpflegungsstation war einiges los. Und es wurde sogar im Heidesee geschwommen.

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"Nur der SV Carum": Auch einige Hunde liefen mit. Fotos: SV Carum

"Nur der SV Carum": Auch einige Hunde liefen mit. Fotos: SV Carum

Trocken, kalt und bisweilen etwas glatt – so lassen sich die Bedingungen beim 2. Carumer Speck-weg-Lauf am vergangenen Samstag beschreiben. Sie schreckten niemanden davon ab, sich für „Sportler gegen Hunger“ zu bewegen – im Gegenteil: Die Aussicht auf einen kleinen Schnack bei Bratwurst, Bier, Kaffee und anderen Getränken lockte über den Tag verteilt über 120 Sportler ins Stadion des SV Carum. Dort hatte es von 11.00 bis 16.00 Uhr eine „Sonderöffnung“ der Verkaufsbude gegeben, die sich ansonsten genau wie die Fußballer in der Winterpause befindet.

Das Orgateam und die ehrenamtlichen Helfer nahmen fünf Stunden lang die Läufer, Wanderer, Radler und Inlineskater in Empfang. Aber auch andernorts engagierten sich viele für die Hungerhilfe, sodass die Gesamtteilnehmerzahl 150 überstieg. Vorab war das Motto „Ein Dorf – ein Verein – ein Ziel“ ausgerufen worden – und es wurde von allen gelebt. Schon jetzt lässt sich sagen, dass sich alle Carumer und Freunde der guten Sache verschrieben haben und in Vielzahl für SgH gespendet haben.

Diese Tatsache – aber insbesondere auch die Atmosphäre am ganzen Tag – erfreuten auch den Vereinsvorsitzenden Ludger Hilgefort. Er hielt bei der Nachlese fest: „Es war ein schöner SV-Carum-Tag. Kinder, Jugendliche, Erwachsene – alle haben mitgemacht. Auch die Verpflegungsstation beim Stadion wurde super angenommen. Durchgehend war dort was los, ein ständiges Kommen und Gehen. Der Tag hat allen richtig viel Spaß gemacht.“ Abschließend resümierte Ludger Hilgefort: „SgH tut gut – den teilnehmenden Personen, dem Verein und natürlich den Menschen, denen der Erlös zugutekommt.“

Verschnaufpause am Stadion: Diese Chance nutzten auch die Jüngsten. Verschnaufpause am Stadion: Diese Chance nutzten auch die Jüngsten. 

Apropos Erlös: Die genaue Spendensumme steht noch nicht fest. Mitte der Woche gibt es den Kassensturz, bis Mittwoch kann noch auf das Bankkonto (Sportverein Carum, IBAN DE03 2806 5108 0013 1067 00) und das Paypal-Konto (sgh@om-medien.de) eingezahlt werden.

Anhand der Eintragungen in die ausliegende Liste vor Ort und der Einzahlungen auf die beiden Konten wird dann eine Liste für die Teilnehmer an der Tombola erstellt. Jeder Teilnehmer nimmt mit einem Los an der Tombola teil, wo es verschiedene Gutscheine, ein 50-Liter-Fass Bier und Carum-Trikots zu gewinnen gibt. Die Verlosung wird am Freitag durchgeführt – Infos dazu folgen in der WhatsApp-Gruppe des Events.

Aber schon vor dem Kassensturz steht fest: Auch der 2. Carumer Speck-weg-Lauf war ein voller Erfolg. Waren bei der ersten Auflage noch keinerlei Begegnungen möglich, so genossen es diesmal alle, sich unter freiem Himmel wiederzusehen und zu plaudern.

Hinter einigen lag da bereits ein sportlicher Kraftakt. Den längsten Weg legte Matthias Bünger aus der zweiten Mannschaft zurück – er lief nicht nur 32 Kilometer, sondern war mit einer Zeit von 2:34 Stunden auch noch sehr schnell unterwegs. Besonders beeindruckend war auch der „Familientriathlon“, den Florian Sextro mit seiner Familie absolvierte. Neben dem Lauf und der Radtour gehörte auch das Schwimmen bei frostigen Temperaturen im Holdorfer Heidesee zum Programm. Wenn man sich das vor Augen führt, war der eisige Wind im Carumer Stadion doch gar nicht so schlimm.

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