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Makellose Bilanz für Talea Prepens und Xenia Krebs

TVC-Sprinterin holt bei Norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften dreimal Gold. Die Löningerin Xenia Krebs siegt bei zwei Starts zweimal.

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Ganz weit vorne: Talea Prepens düpierte die Konkurrenz nicht nur über die 200 Meter. Auch im 100-Meter-Sprint und im Kugelstoßen wurde die Leichtathletin des TV Cloppenburg Norddeutsche Meisterin. Foto: Harald Prepens

Ganz weit vorne: Talea Prepens düpierte die Konkurrenz nicht nur über die 200 Meter. Auch im 100-Meter-Sprint und im Kugelstoßen wurde die Leichtathletin des TV Cloppenburg Norddeutsche Meisterin. Foto: Harald Prepens

Der TV Cloppenburg und der VfL Löningen hatten Leichtathletinnen zu den Norddeutschen Meisterschaften in Bremen entsandt. Die CLP-Vertreterinnen schlugen sich ausgezeichnet und sammelten reichlich Edelmetall ein. TVC-Sprinterin Talea Prepens holte gleich dreimal Gold, die Löninger Mittelstrecklerin Xenia Krebs sicherte sich zwei Titel. Außerdem wurde Nadia Wema im Weitsprung Norddeutsche Meisterin. Weitere Medaillen gingen an Ese Wema (TVC, Silber im Weitsprung) und Sonja Richter (VfL, Bronze über 800 Meter der U18).

Neun Wochen nach ihrem Saisonhöhepunkt mit der U23-EM in Tallinn (Estland) überzeugte Talea Prepens nochmals. Bevor die Sprinterin an ihre Spezialdisziplinen ging, setzte sie ein erstes Zeichen im Kugelstoßen. Mit der persönlichen Bestleistung von 13,23 Metern sicherte sie sich Platz eins vor Nadine Leigers (SC Osterbrock 12,69 Meter). Damit verbesserte die Cloppenburgerin den 37 Jahre alten Kreisrekord von Rita Kollmer (SW Lindern) um 13 Zentimeter.

Auch in ihrem eigentlichen „Revier“ ließ Talea Prepens nichts anbrennen. Im 100-m-Sprint setzte sie sich sowohl im Vor- (11,95 Sekunden) als auch im Zwischenlauf (11,95 sec) jeweils sicher als Laufschnellste durch, bevor sie im Finale mit 11,67 Sekunden bei Gegenwind von 1,2 Metern pro Sekunde souverän den Norddeutschen Meistertitel vor Sandra Dinkeldein (Werder Bremen; 11,98 Sekunden) holte.

In ihrer Paradedisziplin, den 200 Metern, wurde die TVC-Läuferin der Favoritenrolle vollauf gerecht. Nach einem deutlichen Vorlaufsieg in 23,71 Sekunden zeigte die Viertplatzierte der U23-Europameisterschaften über diese Distanz nochmals ihre Sprintstärke und siegte mit deutlichem Vorsprung ohne direkte Konkurrenz in einer sehr guten Zeit von 23,47 sec vor Chiara Schönfelder (SV Nienhagen; 24,96).

Zwei Starts, zwei Titel: Xenia Krebs (Mitte, hier bei der Siegerehrung des 1500-m-Rennens) holte Doppelgold. Foto: BeyerZwei Starts, zwei Titel: Xenia Krebs (Mitte, hier bei der Siegerehrung des 1500-m-Rennens) holte Doppelgold. Foto: Beyer

Xenia Krebs vom VfL Löningen gelang bei den Frauen ein Doppelerfolg: Sowohl über 800 als auch über 1500 Meter war sie nicht zu schlagen. Über die längere Distanz begann die Löningerin verhalten und hängte sich an Jana Schlüsche (VfL Eintracht Hannover). Auf den letzten 300 Metern aber forcierte Krebs das Tempo und lief einen Vorsprung von fast sieben Sekunden auf Schlüsche heraus. Mit 4:28,17 Minuten blieb die VfLerin nur gut eine Sekunden über ihrer Bestzeit.

Den zweiten Titel holte sich Xenia Krebs wieder unangefochten. Die 800-m-Strecke absolvierte sie in 2:10,37 Minuten. Die Zweitplatzierte, Berit Mues aus Kronshagen, hatte in 2:13,07 Minuten fast drei Sekunden Rückstand.

Die überraschendste Goldmedaille ergatterte indes Nadia Wema, die im Weitsprung der weiblichen Jugend U18 startete. Bereits im ersten Versuch sprang die 16-jährige mit einer Weite von 5,65 m Saisonbestleistung und ging damit in Führung. Diese gab sie auch nicht mehr ab. Die Cloppenburgerin überzeugte mit einer stabilen Serie gültiger Sprünge. Zweite wurde Hannah Fricke (Werder Bremen; 5,53 Meter).

Überraschungsgold: Nadia Wema vom TVC siegte im Weitsprung der U-18-Konkurrenz. Foto: Harald PrepensÜberraschungsgold: Nadia Wema vom TVC siegte im Weitsprung der U-18-Konkurrenz. Foto: Harald Prepens

Aufgrund eines krankheitsbedingten Trainingsrückstandes ging Ese Wema nicht wie üblich im Sprint, sondern im Diskuswurf der weiblichen Jugend U18 an den Start. Bereits im ersten Versuch warf sie die ein Kilo schwere Scheibe auf eine Weite von 36,27 Meter und verbesserte damit ihre persönliche Bestleitung gleich um mehr als sieben Meter. Mit dieser Weite sicherte sich Ese Wema überraschend die Silbermedaille hinter der Siegerin Sophia Loewel von Neuköllner Sportfreunden (38,66 Meter). „Nebenbei“ verbesserte Wema den bisherigen Kreisrekord ihrer Vereinskameradin Talea Prepens (33,86 Meter) aus dem Jahr 2017.

Sonja Richter startete über die 800 Meter der U18. Mit 2:18,04 Minuten lief die Löningerin die zweitbeste Zeit ihrer Karriere. Verdienter Lohn war der dritte Platz. Nur die Rostockerin Aliena Seemann (2:17,06 Minuten) und Finja Lammeyer vom Hamburger SV (2:17,75 Minuten) waren schneller.

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