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Lukas Fienhage: Ein kleiner Schritt in Richtung WM-Podium

Der Motorradsportler aus Brockdorf hat den Rückstand auf die Plätze zwei und drei verkürzt. Am Samstagabend steht für ihn im Vechtaer Reiterwaldstadion ein Heimspiel an.

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Bereit für das Heimrennen: Lukas Fienhage hofft auf eine WM-Medaille. Foto: Bandy

Bereit für das Heimrennen: Lukas Fienhage hofft auf eine WM-Medaille. Foto: Bandy

Die Form stimmt, die WM-Medaille ist in Sichtweite, das Heimspiel kann kommen: Lukas Fienhage hat seine Ausgangslage für den Endspurt in der Langbahn-Weltmeisterschaft 2022 abermals verbessert. Der 22 Jahre alte Motorradsportler aus Brockdorf sicherte sich am Samstagabend beim vierten WM-Grand-Prix-Lauf im französischen Morizes einen Platz auf dem Treppchen – er wurde Dritter. Nach Rang fünf in Mühldorf im Juli und Platz vier in Scheeßel vor gut zwei Wochen war es für Fienhage das bislang beste Ergebnis in dieser WM-Saison – und die perfekte Einstimmung für den nächsten Grand Prix am Samstagabend im Reiterwaldstadion in Vechta (10. September, 19.00 Uhr).

„Ich bin super zufrieden“, sagte Fienhage auf der langen Rückreise (1370 km) gen Heimat und ergänzte: „Endlich wieder ein Podiumsplatz, das war wichtig.“ Für Platz drei erhielt er 17 Punkte. Mit nunmehr 50 WM-Zählern liegt Fienhage zwar weiter auf dem vierten Platz hinter dem Franzosen Mathieu Tresarrieu (78), dem Briten Chris Harris (57) und dem niederländischen Titelverteidiger Romano Hummel (52), aber er verkürzte den Rückstand auf die beiden Konkurrenten um Silber und Bronze – auf Harris sind's jetzt nur noch sieben Punkte (vorher elf), auf Hummel nur noch zwei Punkte (vorher vier).

„Ich blicke zuversichtlich auf die letzten zwei GPs in Vechta und Roden“, erklärte Fienhage, der nach seinem WM-Titel 2020 und Rang sechs im Vorjahr wieder das Podium der Langbahn-WM im Visier hat. „Eine Medaille ist das Ziel“, hatte er vor der langen Morizes-Tour gesagt. Südöstlich von Bordeaux ließ er den Worten Taten folgen. In den Vorläufen sammelte er ebenso wie Hummel 16 Punkte, nur Tresarrieu war besser (19). Und im Tagesfinale der Top 5 zog er in der letzten Kurve noch an Hummel vorbei, was ihm Rang drei hinter Tresarrieu und dem neuen WM-Fünften Zach Wajtknecht bescherte. Grundsätzlich hielt Fienhage fest: „Die Starts haben nicht so gepasst, aber ich konnte mich dann in den Läufen durchsetzen. Wir haben das Set-up von Lauf zu Lauf angepasst.“

Tresarrieu steuert klar auf Titelkurs

Mathieu Tresarrieu steuert derweil seinem zweiten WM-Titel nach 2017 entgegen. Der 36 Jahre alte Franzose, wohnhaft im nur 17 Kilometer von Morizes entfernten Monsegur, bestätigte bei seinem Heimrennen seine überragende Form in dieser WM-Saison. Wie schon zuvor in Mühldorf und Scheeßel war er die Nummer eins. Logisch, dass er auch am Samstag in Vechta als Favorit ans Startband rollt.

Fienhage freut sich riesig auf sein Heimrennen, mit den Fans im Rücken möchte er weiteren Boden auf Harris und Hummel gutmachen – und im Idealfall auf einen Medaillenrang vorrücken. Die Fahrervorstellung ist für 18.30 Uhr geplant, das Rennen beginnt dann um 19.00 Uhr. Neben den 18 Läufen der Langbahn-WM gibt's abends noch das B-Lizenz-Finale sowie vier Seitenwagen-Läufe. Das Nachmittagsprogramm (Junioren A und B, Seitenwagen, B-Lizenz) beginnt bereits um 15.30 Uhr.

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