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Losglück für Rasta: Kein Alba, kein Oldenburg

Gruppenphase des BBL-Pokals im Rasta-Dome: Vechtas Basketballer erwarten Gießen, Göttingen und Frankfurt.

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So feiern Pokalsieger: Jonas Mattisseck, Luke Sikma und Marcus Eriksson (von links) von Titelverteidiger Alba Berlin. Foto: dpa / Gora

So feiern Pokalsieger: Jonas Mattisseck, Luke Sikma und Marcus Eriksson (von links) von Titelverteidiger Alba Berlin. Foto: dpa / Gora

Kein Kräftemessen mit Double-Gewinner Alba Berlin, kein Derby gegen die EWE Baskets Oldenburg, dafür ein Wiedersehen mit Ex-Center Michael Kessens: Basketball-Bundesligist Rasta Vechta bekommt es in der Gruppenphase des BBL-Pokals mit den Gießen 46ers, der BG Göttingen und den Skyliners Frankfurt zu tun.

Das ergab die Auslosung der vier Gruppen am Donnerstagnachmittag in der Liga-Zentrale in Köln. Als Losfee fungierte Bo Kanda Lita Baehre, Deutscher Meister im Stabhochsprung. Rasta, das auf Wunsch der BBL zu den Ausrichtern der vier regionalen Qualifikationsturniere gehört, war als Kopf der Gruppe B gesetzt. Weitere Gastgeber sind Bonn, Ulm und der Mitteldeutsche BC.

Rastas Trainer Thomas Päch sagte in einer ersten Reaktion: „Das ist eine Gruppe, in der alles möglich ist.“ Er hielt allerdings auch fest: „Alle Budgets haben unter Corona gelitten. Es ist in dieser Saison schwer, Prognosen abzugeben. Ich bin gespannt auf das Pokalturnier.“ Die Partien gegen Gießen, Göttingen und die Skyliners um Ex-Rasta-Center Kessens sind für Päch „keine Testspiele“ im Rahmen der Pre-Season, sondern „wertvolle Wettbewerbsspiele“ und demnach „sehr wichtig für die Entwicklung“. Für Rasta ist es die zweite Teilnahme am BBL-Pokal. In der Vorsaison kam in Ulm das Aus in Runde eins. Göttingens Coach Roel Moors zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Auslosung. „Es hätte definitiv schlimmer kommen können“, sagte der Belgier.

Die vier Gruppensieger erreichen die Endrunde

Der erste Spieltag findet am 17./18. Oktober statt, am 24./25. Oktober folgen dann die Spiele zwei und drei. Die Reihenfolge der Paarungen gibt die BBL zu einem späteren Zeitpunkt bekannt. Fest steht bereits: Die vier Gruppensieger erreichen das Final Four am 1./2. November, der Austragungsort der Endrunde ist noch offen. Klar ist nur, dass im Halbfinale am 1. November die Sieger der Gruppen A und B sowie der Staffeln C und D aufeinandertreffen – auch das wurde am Donnerstag ausgelost.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die BBL den Pokalmodus für diese Saison geändert. 16 der 18 Bundesligisten sind dabei, Aufsteiger Chemnitz und die Hamburg Towers als Tabellenletzter der abgebrochenen Saison fehlen. Im Vorfeld der Auslosung waren die 16 Teams in zwei Gruppen (achtmal Nord, achtmal Süd) aufgeteilt worden.

Titelverteidiger ist Alba Berlin. Die Berliner hatten sich im Februar durch ein 89:67 im Finale gegen Oldenburg zum zehnten Mal den Cup gesichert. In Bonn gibt's nun ein schnelles Wiedersehen für die Finalisten. Komplettiert wird die zweite Nord-Gruppe durch Gastgeber Bonn und Braunschweig.


BBL-Pokal 2020/21 - Gruppenauslosung

  • Gruppe A in Bonn: Telekom Baskets Bonn, Alba Berlin, EWE Baskets Oldenburg, Löwen Braunschweig.
  • Gruppe B in Vechta: Rasta Vechta, Gießen 46ers, BG Göttingen, Skyliners Frankfurt.
  • Gruppe C in Ulm: Ratiopharm Ulm, Brose Bamberg, Riesen Ludwigsburg, s.Oliver Würzburg.
  • Gruppe D in Weißenfels: Mitteldeutscher BC, Crailsheim Merlins, Bayern München, Medi Bayreuth.

BBL-Pokal 2020/21 - Termine

  • 1. Spieltag: 17./18. Oktober
  • 2./3. Spieltag: 24./25. Oktober
  • Endrunde: 1./2. November

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