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Lohnes Rückkehrer Thorsten Tönnies versprüht Optimismus

Der 30-Jährige spricht über den Saisonstart in der Fußball-Oberliga. Am Freitagabend um 20.15 Uhr ist der FC Hagen/Uthlede zu Gast.

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Konzentrierte Offensivarbeit: Lohnes Thorsten Tönnies (links) gegen TB Uphusen. Foto: Schikora

Konzentrierte Offensivarbeit: Lohnes Thorsten Tönnies (links) gegen TB Uphusen. Foto: Schikora

Wenn ein Lohner nach Lohne zurückkommt, dann braucht er keine Eingewöhnung. Heimat bleibt Heimat, das ist bei Thorsten Tönnies nicht anders. „Ich fühle mich richtig wohl. Vom Vereinsleben her hat sich eigentlich nicht viel geändert“, sagt der Oberliga-Fußballer. „Aber die Strukturen sind natürlich heute anders. Und auch die Qualität in der Mannschaft hat sich vergrößert.“ Der 30-Jährige war nach 14 Jahren in anderen Vereinen im Sommer vom Regionalligisten SSV Jeddeloh zurück zu BWL gewechselt. Bereut hat er es nach fünf Saisonspielen noch nicht. Am Freitagabend steht das sechste an: Um 20.15 Uhr treffen die Lohner auf den FC Hagen/Uthlede – und Thorsten Tönnies ist mittendrin.

Der langjährige Viertliga-Spieler ist von der Qualität des Kaders angetan, aber nicht überrascht: „Ich hab' jetzt auch nicht erwartet, dass ich von der Regionalliga in die Oberliga gehe und da nur Spieler rumlaufen, die nicht kicken können“, sagt er. Stattdessen sprüht er vor Optimismus und betont voller Überzeugung: „Wir sind gut, wir werden oben mitspielen.“

Zuletzt mussten die Blau-Weißen allerdings eine 1:3-Niederlage im Topspiel bei Kickers Emden verkraften. Thorsten Tönnies gibt zu: „Der Rückschlag in Emden war hart. Das war schon ein Dämpfer, muss ich sagen.“ Wie sein Trainer Henning Rießelmann fand er die Leistung an sich nicht völlig enttäuschend. Vielmehr seien die beiden Gegentore in der 11. und 12. Minute entscheidend gewesen. „Es ist eine lange Anreise. Du kommst da an und fängst dir innerhalb von zwei Minuten zwei Gegentore“, beschreibt er es. In der Folgezeit hätten die „Tower“ von Emden ihr körperbetontes Spiel aufgezogen.

Aktuelle Bilanz "natürlich nicht so überragend"

Mit Blick auf die anvisierte Aufstiegsrunde bezeichnet Tönnies die Emden-Niederlage als „bitter“. Der Grund: Die Punkte aus den direkten Duellen gegen Mannschaften, die auch in die Aufstiegsrunde kommen, werden mitgenommen. Der Lohner, der in dieser Saison erst acht Minuten verpasst hat, weiß: Es werden weitere anspruchsvolle Gegner folgen. „Es sind viele 50:50-Spiele dabei“, ahnt er. Etwa jene in Spelle und Heeslingen, die für Lohne im September noch anstehen.

Der in Vechta wohnende Lehrer, der an der Bakumer Oberschule Sport und Wirtschaft unterrichtet, sagt zum bisherigen Saisonverlauf: „Vor dem Emden-Spiel war ich sehr zufrieden.“ Die aktualisierte Zwischenbilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen in fünf Spielen sehe aber „natürlich nicht so überragend“ aus.

Gegen den FC Hagen/Uthlede soll sie wieder verbessert werden. Zum Team aus dem Landkreis Cuxhaven hält Tönnies fest: „Ich kenne sie überhaupt nicht. Ich weiß nur, dass sie es ihren Gegnern bislang ziemlich schwer gemacht haben. Wir sind also gewarnt.“ Zuletzt verlor der FC allerdings gegen die ambitionierten Klubs aus Spelle (0:3), Heeslingen (3:4) und Emden (0:3). Es ist daher auch wenig verwunderlich, dass Thorsten Tönnies BWL in der Favoritenrolle sieht.

Ein großer Pluspunkt im weiteren Saisonverlauf soll die Atmosphäre in Lohne sein. „Wir haben eine super Teamchemie, wir verstehen uns alle richtig gut“, sagt Tönnies. Schon der Trainingsstart inklusive Saisoneröffnungsprogramm im Heinz-Dettmer-Stadion sei ideal gewesen. „Es war der erste gemeinsame Abend – und auch die Osnabrücker sind bis zum Ende dageblieben.“ Auch im Liga-Alltag sitze man nach den Spielen noch länger zusammen.

Dem Rückkehrer gefällt es in Lohne, zumal die Wege für ihn selbst kürzer geworden sind. Der BWL-Weg soll hingegen dort hinführen, wo Thorsten Tönnies herkommt: in die Regionalliga.

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