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Lohner Volleyball-Kaltstart nach Omikron-Zwangspause

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen sind am Wochenende gleich doppelt gefordert. Derweil sorgt die Einfach-Runde für reichlich Diskussionsstoff.

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Der Block ist am Samstag gefragt: Lohnes Volleyballerinnen Antonia Niehaus (links) und Julia Nuxoll im Spiel gegen den SC Halen im Herbst vergangenen Jahres. Foto: Schikora

Der Block ist am Samstag gefragt: Lohnes Volleyballerinnen Antonia Niehaus (links) und Julia Nuxoll im Spiel gegen den SC Halen im Herbst vergangenen Jahres. Foto: Schikora

Die drei VEC-Volleyballteams aus der Oberliga und Verbandsliga stehen in den Startlöchern – nach einer langen Pause geht's zumindest für die Frauen von BW Lohne am Wochenende wieder los. Im November fanden die ersten – und auch bisher letzten Spiele der aktuellen Saison statt. Für den Endspurt wird in einem veränderten Modus gespielt. Alle Ligen gehen als Einfach-Runde über die Bühne. Die OM-Medien-Sportredaktion hat bei den drei Teams nachgefragt, was sie von der verkürzten Saison halten und inwieweit sie ihr Team vorbereitet sehen.

Verbandsliga Frauen: Die Volleyballerinnen von BW Lohne erwischten im November einen furiosen Start und gewannen gegen SC Halen und VfL Löningen jeweils mit 3:0. Am Samstag (15.00 Uhr) geht's für BWL mit dem OM-Derby gegen den SV Cappeln weiter. Im Anschluss steht die Partie gegen die Emder Volleys an. Zuschauer können mit der 3G-Regel und FFP2-Masken dabei sein. Trainer Josef Heseding erwartet gegen Cappeln ein Spiel auf Augenhöhe. Gegen Emden kommt es im Endspurt vor allem auf die Kondition an. „Es ist ein Kaltstart. Es gab lange keinen Wettkampf“, sagt Heseding.

In den vergangenen Wochen hat er mit seiner Mannschaft intensiv an Schwächen und an bestimmten Techniken gearbeitet. Zudem stand die Defensive im Vordergrund. „Dafür war die Pause gut“, bilanziert Heseding. Für die Unterbrechung wegen Omikron hat er Verständnis. Am Dienstag gab's die Generalprobe gegen Oythe II (2:2).

Heseding kann Einfach-Runde nachvollziehen

Dass es jetzt nur noch sechs Spiele sind, bis die Saison schon wieder vorbei ist, kann Heseding nachvollziehen. „Es ist wegen der Ferien jetzt schon schwierig, nur die Einfach-Runde durchzukriegen“, sagt er: „Wir sind froh, dass wir überhaupt mit Wertung spielen können.“

Oberliga Herren: Für die Mannschaft der DJK Füchtel Vechta geht's zwar voraussichtlich erst am 12. März (Samstag) beim Oldenburger TB II weiter, dennoch wurde in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv – unter der Beachtung der geltenden Corona-Regeln – trainiert, wie Sportwart Jörn Middelbeck berichtet. „Ich freue mich auf den geregelten Spielbetrieb“, sagt er. Allerdings nur unter der Prämisse, dass die Gesundheit nicht gefährdet werde. Middelbeck: „Für mich persönlich steht die Gesundheit über den Ergebnissen.“ Die Einfach-Runde sei „irgendwie nur eine halbe Saison“, merkt er an: „Aber unter den Bedingungen freut man sich natürlich, dass es überhaupt einen geregelten Spielbetrieb geben wird.“

Nikolic beim Modus zwiegespalten

Oberliga Frauen: Die zweite Mannschaft des VfL Oythe ist im November mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Beim TV Eiche Horn Bremen II gab's ein 1:3, gegen Bremen 1860 ein 0:3. Die rund dreimonatige Corona-Pause hat die Mannschaft von Trainer Zoran Nikolic für viele Trainingseinheiten und ein paar Testspiele genutzt.

Mit Blick auf die Einfach-Runde, das heißt, dass es nur Hinspiele und keine Rückspiele gibt, ist der Serbe zwiegespalten. Man müsse es hinnehmen, wie es ist, sagt Nikolic. Allerdings ist es in seinen Augen komisch, einen Meister und einen Absteiger nach nur sechs gespielten Begegnungen festzulegen. Er hätte eine Turnierlösung an verschiedenen Wochenenden mit mehreren Spielen bevorzugt. „Aber das ist Aufgabe des Verbandes. Ich kann es nachvollziehen, wir haben kaum Zeit“, sagt Nikolic. Für den VfL Oythe II geht's erst am 19. März (Samstag) mit einem Auswärtsspiel bei der TSG Westerstede weiter.

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