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Lohner Flow soll auch im Pokal anhalten

Erste Runde im NFV-Cup am Mittwoch gegen TuS Bersenbrück: Trainer Henning Rießelmann erwartet Kampf für einen Traum.

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Passgeber und Vollstrecker: Aaron Goldmann (rechts) bediente Andrej Homer gegen Hagen/Uthlede fast nach Belieben. Homer traf dreimal, Goldmann einmal.  Foto: Schikora

Passgeber und Vollstrecker: Aaron Goldmann (rechts) bediente Andrej Homer gegen Hagen/Uthlede fast nach Belieben. Homer traf dreimal, Goldmann einmal.  Foto: Schikora

Nach drei Siegen hintereinander in der Fußball-Oberliga schlägt BW Lohne am Mittwoch (7. Oktober) um 19.30 Uhr im Heinz-Dettmer-Stadion mit dem Niedersachsenpokal ein neues Kapitel auf. Im Wettbewerb der Amateure, deren Sieger am Ende in den DFB-Pokal einzieht, eröffnet die Mannschaft von Trainer Henning Rießelmann die Jagd daheim gegen den TuS Bersenbrück. Insgesamt fünf Siege sind notwendig, um 2021 bei den Großen antreten zu dürfen. Eine lange Wegstrecke, für den BWL-Trainer aber Anlass genug, um Gas zu geben: „Der DFB-Pokal ist ein Traum für jeden Spieler, für den es sich zu kämpfen lohnt.“

"Wir wollen uns unbedingt die spielerische Leichtigkeit bewahren."Henning Rießelmann

Henning Rießelmann hat absolutes Vertrauen in seinen Kader; alle Spieler bis auf die langzeitverletzten Frank Placke und Jakub Bürkle sind einsatzbereit. Allerdings kann er auch diesmal nur 19 Leute nominieren, vier Aktive müssen also in den sauren Apfel beißen. Angesichts der positiven Entwicklung in den vergangenen Wochen wird der Lohner Coach auf eine im Pokal sonst oft praktizierte große Rotation verzichten: „Es wird ein oder zwei Veränderungen geben, mehr nicht.“

Rießelmanns Intention: „Wir wollen uns unbedingt die spielerische Leichtigkeit bewahren.“ Beim 7:0 am Sonntag gegen den FC Hagen/Uthlede war das spieltechnische Element wiederholt zu beobachten. Wenn man den Lohnern Platz lässt, schlagen sie zu. Etwa in Person von Spielgestalter Aaron Goldmann, der mit seinen Pässen viele Räume öffnete und seine Kollegen beim Torabschluss mustergültig in Szene setzte. Als neue Kandidaten für einen Startelfeinsatz nannte Rießelmann Angreifer Nico Gill und Sechser Gerrit Menkhaus, ein Vertreter aus der großen Fraktion der Ex-Bersenbrücker; beide kamen auch im Verlauf des Hagen-Spiels zum Einsatz. Wahrung des positiven Flows, aber trotzdem Besinnung auf einen schweren Gegner: Diesen Spagat traut Henning Rießelmann seinem im Saisonverlauf stark gewachsenen Team zu.

Beim Montagstraining hat er seine Mannschaft mit einem kurzen Video zum Thema Antrieb und Leichtigkeit extra motiviert. Den ehemaligen Bersenbrückern musste er eh nicht mehr viel erzählen; schon beim 1:0-Auswärtssieg im Punktspiel vor dreieinhalb Wochen haben sie den Erfolg genossen.

BSB-Coach Björn Joppe lobt Team für Kampfgeist

Der Gast von der Hase wird inzwischen von Björn Joppe (41) trainiert, da Vorgänger Farhat Dahech aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht; als Co-Trainer wirkt der früher bei BW Lohne und Falke Steinfeld engagierte Hugues Mbossa (45) mit. Joppe stammt aus Wuppertal und lebt in Osnabrück. Als Profi war er unter anderem beim VfL Bochum (drei Bundesliga-Einsätze) sowie VfL Osnabrück und bei Union Berlin aktiv. Bei Lok Leipzig war er zuletzt als Trainer bzw. Teamchef tätig. Erste Resultate beim TuS waren ein 3:4 gegen Kickers Emden und ein 1:1 bei TB Uphusen, wo man sich nach Gelb-Rot für Christopher Cook (39.) und Rot für Patrick Greten (49.) in zweifacher Unterzahl durchbiss. Joppe sagte nachher: „Ich bin stolz auf die Jungs.“ Bis zur Winterpause ist eine Kaderreduzierung geplant. Und in Lohne? Böte sich die Chance auf eine schnelle Revanche.

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