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Lera Miller liebäugelt mit deutschem Meistertitel der U16 über 3000 m

Löninger Nachwuchsläuferin ist die Jahresschnellste der Meldeliste. Pia Albers und Antonia Bronnert rechnen sich Medaillenchancen aus.

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Auf dem Weg zum Titel? Lera Miller startet mit großen Ambitionen bei der U-16-DM in Bremen. Foto: Antonia Beyer

Auf dem Weg zum Titel? Lera Miller startet mit großen Ambitionen bei der U-16-DM in Bremen. Foto: Antonia Beyer

Für den deutschen Leichtathletiknachwuchs der Altersklasse U16 steht das Saison-Highlight statt. In Bremen werden die Titel auf Bundesebene vergeben. Am Start sind auch Lera Miller und Pia Miller vom VfL Löningen. Dazu gesellt sich Antonia Bronnert, die zwar noch für den SV Quitt Ankum startet, sich mittlerweile aber der Löninger Trainingsgruppe angeschlossen hat. Das Trio geht mit großen Ambitionen an den Start. Die Deutsche Meisterschaft wird auf der Bremer Sportanlage Sportanlage Obervieland in der Egon-Kähler-Straße 145 ausgetragen.

Lera Miller rechnet sich von den dreien die größten Chancen aus. Sie startet über die 3000-Meterstrecke und ist über diese Laufdistanz die aktuelle Jahresschnellste der Meldeliste. Ihr Vorgabe von 10:12,94 Minuten beschert ihr die Favoritenrolle und diese will die 15-Jährige auch annehmen. Die zweitbeste Zeit im Starterinnenfeld hat Änne Roth (LAC Passau) zu Buche stehen, allerdings liegt ihr persönlicher Rekord mit 10:21,84 Minuten fast neun Sekunden über Millers Bestmarke.

So hat Lera Miller selbstbewusst den Deutschen Meistertitel im Visier. Die letzten Leistungen mit dem Landestitel über 1500 Meter bei der U18 und der 2000-m-Landsmeisterschaft bei der W15 mit starken 6:25 Minuten zeigen, dass ihre Form stimmt. Miller hatte neben den 3000 m „flach“ auch für die 1500 m Hürden gemeldet. Nach reiflicher Überlegung kam die VfL-Läuferin aber zu dem Schluss, sich allein auf das 3000-m-Rennen zu konzentrieren.

Pia Albers hat nach einem schwierigen Start ins Jahr mittlerweile zu ihrer Form gefunden. Verletzungsbedingt war Albers erst spät in die Saison eingestiegen und qualifizierte sich auf „den letzten Drücker“ mit starken 46,12 Sekunden für die „Deutschen“. Damit ist sie Sechste der Meldeliste. In den vergangenen Wochen hat sich ihre Form weiter verbessert. Zudem feilte die Löningerin weiter an dem Hürdenrhythmus, so dass eine weitere Leistungssteigerung durchaus zu erwarten ist. Zunächst gilt es, sich über die Vorläufe am Samstag, die um 15.05 Uhr beginnen, für das Finale der besten Acht zu qualifizieren. Im Finale am Sonntag (13.15 Uhr) ist dann eine Medaille durchaus im Bereich des Möglichen.

Antonia Bronnert startet am Samstag um 14.20 Uhr im Dreisprung. Sie ist mit 11,17 m Vierte der Meldeliste. Auch sie möchte sich weiter steigern und zum Saisonhöhepunkt eine neue Bestleistung springen. So schielt auch die Ankumerin auf eine Medaille. Zum Jahresende wird Antonia Bronnert von Quitt Ankum fest nach Löningen wechseln und in der nächsten Saison das VfL-Trikot tragen.

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