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Lera Miller hat nach dem DM-Titel noch viel vor

Die Nachwuchsläuferin aus Lutten feierte in Bremen über 3000 Meter den größten Erfolg ihrer jungen Karriere. Der Sommer ist für sie aber noch nicht vorbei.

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Hier ist das Feld noch zusammen: Lera Miller (2. von rechts) im 3000-Meter-Rennen in Bremen. Foto: Beyer

Hier ist das Feld noch zusammen: Lera Miller (2. von rechts) im 3000-Meter-Rennen in Bremen. Foto: Beyer

Im Ziel breitete Lera Miller glücklich die Arme aus, wenig später lächelte sie strahlend in die Kamera ihrer Trainerin Antonia Beyer: Mit ihrem Triumph über 3000 Meter bei den Deutschen U-16-Meisterschaften in Bremen hat Lera Miller ihrer jungen Karriere das nächste Highlight hinzugefügt. In 10:29:58 Minuten holte sie sich den Titel – und darf sich jetzt zum ersten Mal Deutsche Meisterin nennen.

„Das ist schon mein bislang größter Erfolg, glaube ich“, sagte die 15-jährige Lutterin, die für den VfL Löningen startet, am Tag danach: „Deutscher Meister war ich ja noch nie.“

Zurück in Lutten stieß die künftige Zehntklässlerin des Gymnasium Antonianum Vechta mit ihren Eltern Olga und Vitali und den Brüdern Daniel und Andreas auf ihren Erfolg an – zur Feier des Tages mit Cola. „Und ich hatte ganz viele Glückwünsche auf meinem Handy“, berichtete sie.

Gold um den Hals: Lera Miller bei der Siegerehrung. Foto: BeyerGold um den Hals: Lera Miller bei der Siegerehrung. Foto: Beyer

Die Titelkämpfe auf der Sportanlage Obervieland im Bremer Süden bildeten für Lera Miller den Höhepunkt der Freiluftsaison – auch emotional. „Die Tribüne war komplett voll. Das hat es wegen Corona ja schon lange nicht mehr gegeben“, berichtete die Lutterin. „Ein bisschen aufgeregt“ sei sie schon gewesen, „aber ich habe mir nicht zu viel Druck gemacht. Ich fand die Stimmung sehr schön.“

Im Rennen ging es dann nicht um gute Zeiten, sondern nur um den Titel. „Ich hatte mir vorgenommen: Ich gucke einfach, was die anderen machen“, sagte Lera Miller: „Und es hat alles so geklappt, wie ich es wollte.“

Nach einem knappen Kilometer gab sie ihre Zurückhaltung auf, setzte sich an die Spitze und forcierte das Tempo. „Ich bin nach und nach immer schneller geworden“, sagte sie. Im Ziel hatte sie dann einen deutlichen Vorsprung auf Jana Markatos (Sulzbachtal/10:40,04) und Tanya Schulz (Rosche/10:46,56).

„Ich würde die 3000 Meter gerne mal unter zehn Minuten laufen“Lera Miller

An ihre im Mai in Melle erzielte Bestzeit (10:12,94) kam Lera Miller nicht heran – doch das ist nun eines ihrer Ziele für den Rest der Saison. „Ich würde die 3000 Meter gerne mal unter zehn Minuten laufen“, sagt sie. Und auch ihre im Juni in Lingen aufgestellte persönliche Bestzeit über 800 Meter (2:14,94 min) würde sie gerne in diesem Sommer noch einmal verbessern.

Erst mal sind jetzt aber ab Mitte der Woche Ferien angesagt. Mit der Familie geht es in den Urlaub nach Kroatien. Für Lera Miller heißt das aktive Erholung. „Ich werde dort auch trainieren“, kündigt sie an.

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