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Läufer sind mit dem Herzen in Langförden und bei SgH

Die Corona-Version des Traditionslaufs ist gut angenommen worden. Thore Günther und Johanna Wieferich legten die 11,2 Kilometer am schnellsten zurück.

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Sogar die Sonne kam durch: Dieses stimmungsvolle Foto schickte Bernd Siemer aus Hagstedt. Foto: Siemer

Sogar die Sonne kam durch: Dieses stimmungsvolle Foto schickte Bernd Siemer aus Hagstedt. Foto: Siemer

Sie liefen in Stuttgart, in Hamburg, in Bremen, im Sauerland und natürlich überall im Kreis Vechta – doch mit ihren Herzen waren sie alle in Langförden und bei der Aktion „Sportler gegen Hunger“. Getrennt Sport treiben, zusammen etwas bewirken – das war in diesem besonderen Corona-Winter das Prinzip beim Langfördener Lauf für „SgH“. Und die Ausdauersportler im Kreis Vechta füllten dieses Prinzip mit Leben - am Bomhof und anderswo.

„Wir haben viel Zuspruch und viel Lob bekommen“, berichtete Rainer Rohnstock aus dem Organisationsteam: „Viele haben sich gefreut, dass sie endlich mal wieder auf Zeit laufen konnten. Und das Wetter passte auch.“

Besonders das Angebot, die traditionellen 11,2 Kilometer entweder am Bomhof oder individuell an einem anderen Ort zu laufen, wurde gut angenommen. 61 Läuferinnen und Läufer legten die Distanz zurück und machten sich anschließend die Mühe, ihre Zeit zu melden.

Am schnellsten war dabei Thore Günther unterwegs, ein Bremer mit familiären Wurzeln in Goldenstedt. Er lief die 11,2 km in 41:49 min und war damit etwas schneller als der Lutter Stephan Dreyer (42:08) und der Lohner Matthias Fortmann (43:57). Allerdings kann man die Zeiten nicht wirklich vergleichen, da jeder an einem anderen Ort unterwegs war. Bei den Frauen lief Johanna Wieferich die beste Zeit (53:34). „Langförden läuft immer – auch auf meiner Hausstrecke! Nächstes Jahr wieder bei euch!“, mailte die Vechtaerin an die Veranstalter.

„Es waren auch viele dabei, die weniger gelaufen sind oder die nur gespendet haben“, berichtete Rainer Rohnstock. Und manche entschieden sich auch ganz spontan zum Mitmachen. Wie etwa die Schwestern Leni (12) und Mia Endemann (11) aus Deindrup. Sie hatten einige SgH-Läufer in Aktion gesehen und daraufhin ihre Eltern gefragt, was es damit auf sich hat. Als sie erfahren hatten, worum es ging, liefen sie zusammen 14,66 Kilometer, verbunden mit einer Spende an SgH. In Stuttgart wurden unterdessen Marie Ueberfeldt und ihre Schwester Verena (beide aus Langförden) für SgH aktiv. Und der gebürtige Vechtaer Lars Wiebke schickte Grüße aus dem verschneiten Sauerland. Rainer Rohnstock berichtete aber auch: „Aus den Mails war häufig herauszulesen, dass sich viele Teilnehmer bei so einem schönen Wetter auch den 'richtigen' Lauf gewünscht hätten.“ Vielleicht ja 2022 wieder.

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