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Lastrups Abwehrbollwerk nicht zu knacken

Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt für Fußball-Bezirksligist FC Lastrup: Das Team von Trainer Martin Sommer landete im Kreisderby gegen den SV Thüle einen 3:0 (0:0)-Erfolg.

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Kein Durchkommen: Lastrups Lennart Schulte (links) und Julius Moormann (rechts) halten Thüles Jonathan Menzen in Schach. Foto: Wulfers

Kein Durchkommen: Lastrups Lennart Schulte (links) und Julius Moormann (rechts) halten Thüles Jonathan Menzen in Schach. Foto: Wulfers

„Damit können wir leben“, meinte der Lastruper Coach mit einem leichten Schmunzeln nach 45 Minuten. Dem FCL-Trainer war unbedingt beizupflichten, denn sein Team hatte im ersten Durchgang defensive Schwerstarbeit zu verrichten. Einbahnstraßenfußball war angesagt, doch die spielerisch besseren Gäste vermochten die zahlreichen Möglichkeiten nicht in Tore umzumünzen. Claas Göken (2.), Max Wilken (8.), Lucas Duen (17.) und Lutz Meyer (34.), sie alle bissen sich an der aufopferungsvoll kämpfenden Lastruper Abwehr und am starken Torhüter Stephen Smulczynski die Zähne aus.

„Wir werden sie sicher nicht in Grund und Boden spielen, aber vielleicht kommen wir ja mit einem Konter zum Erfolg“, meinte Sommer zur Pause und sollte mit seiner Taktik Erfolg haben. Zunächst scheiterte Jan Ludmann noch mit einem Heber an Thüles Schlussmann Carsten Hackstette (64.). Als Thüles Orgest Buzi nach einer Notbremse die Rote Karte sah (65.), wuchs bei den Hausherren die Hoffnung, aus dem anvisierten Punkt sogar deren drei machen zu können.

Und Lastrup ließ der Hoffnung Taten folgen: Eine perfekte Flanke von Moritz Kalyta verwertete Jan Ludmann per Kopf zum 1:0 (71.). Die Führung entsprach zwar nicht unbedingt den Spielanteilen, was den Gastgebern indes herzlich egal war. Gegen zunehmend resignierende Gäste, dazu noch in Überzahl, verzeichnete Lastrup nun sogar ein Chancenplus und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten konsequent. Jan Ludmann legte uneigennützig quer auf Thomas Swoboda, der keine Mühe hatte den Ball zum 2:0 über die Linie zu befördern (88.). Und es kam noch besser: Der eingewechselte Leonard Käter zeichnete in der ersten Minute der Nachspielzeit für den 3:0-Endstand verantwortlich.

„Mir war klar, dass wir unsere Konterchancen kriegen“, freute sich Martin Sommer. Thüles Coach Michael Macke haderte indes mit der Chancenverwertung: „Für den Aufwand, den wir betreiben, belohnen wir uns derzeit einfach nicht.“

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