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Kreispokal-Halbfinals: Fußballfeste, die vielleicht zu früh kommen

Der TuS Lutten, BW Langförden, RW Damme und Falke Steinfeld II freuen sich auf ihre Duelle am Donnerstag um 19.00 Uhr. Unter die Vorfreude mischen sich aber auch einige Sorgen.

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Kommt in Fahrt: Michael Kenkel (rechts) von Langförden. Foto: Schikora

Kommt in Fahrt: Michael Kenkel (rechts) von Langförden. Foto: Schikora

Wenn am Donnerstag um 19.00 Uhr die Kreispokal-Halbfinals zwischen TuS Lutten und BW Langförden sowie RW Damme und Falke Steinfeld II angepfiffen werden, endet eine lange Leidenszeit für alle Anhänger des Fußballs im Heimatsport. Die längste Pause der letzten Jahrzehnte ist dann vorüber. Die ersten Pflichtspiele seit Mitte Oktober stehen auf dem Programm – und es geht direkt zur Sache.

„Die Vorfreude ist groß. Jeder brennt auf das Duell mit Lutten, das ist eine geile Sache“, sagt BWL-Coach Peter Siemer. Sein Gegenüber Andreas Lübbehusen schließt sich an: „Wer nach so einer Zwangspause keine Vorfreude hat, dem ist nicht zu helfen.“ Erst seit Anfang Juni darf wieder in voller Mannschaftsstärke mit Körperkontakt trainiert werden.

Das bereitet Langfördens Trainer Peter Siemer aber auch Sorgen. „Das Spiel kommt eigentlich zu früh für den aktuellen Trainingsstand“, merkt er an. Er trainiere mit seinem Team zwar seit einigen Wochen, doch eigentlich würde erst jetzt die Vorbereitung so richtig starten. Um Spielpraxis zu sammeln, testeten die Nordkreisler am vergangenen Wochenende gegen den Cloppenburger Kreisklassisten SV Bevern II (6:1). Luttens Coach Andreas Lübbehusen sieht die Thematik entspannter. Nachdem die Terminierung für das Halbfinale feststand, habe man sich intensiv auf die Partie vorbereitet, berichtet er. „Es war ein Spagat zwischen Belastungssteuerung und der Zurückerlangung der körperlichen Fitness. Das ist uns aber gut gelungen, alle sind fit.“ Geholfen hätten da nicht zuletzt die Testspiele gegen den Bezirksligisten Frisia Goldenstedt (2:0) und Landesligisten VfL Oythe (2:4). Lübbehusen: „Für das Halbfinale waren es die perfekten Vorbereitungsspiele.“

Jetzt gehts ins Halbfinale: Luttens Rainer Knaak (links). Foto: SchikoraJetzt geht's ins Halbfinale: Luttens Rainer Knaak (links). Foto: Schikora

Klar ist schon jetzt: Es wird richtig knistern beim Nachbarschaftsduell. Mehrere Hundert Zuschauer werden erwartet. „Das wird von der Atmosphäre her ein richtig geiles Spiel“, sagt Siemer, der mit einer interessanten Partie rechnet. Lübbehusen glaubt an ein Duell auf Augenhöhe.

Das zweite Halbfinale steigt zeitgleich zwischen Damme und Steinfeld II. Fabian Lang, der vor seinem Pflichtspieldebüt als RWD-Trainer steht, sagt: „Es ist ein Mix aus Vorfreude und den Gedanken über die Verletzungsgefahr.“ Steinfelds Reserve-Coach Ertan Cira sieht's ähnlich. „Natürlich ist die Vorfreude sehr groß, aber wir sind ehrlich gesagt noch nicht auf dem Level, wo wir sein müssen.“

Seit rund drei Wochen befinden sich beide Mannschaften in intensiver Vorbereitung auf das Spiel. Als Dammer Generalprobe fungierte das Testspiel gegen den Oberligisten BW Lohne am vergangenen Wochenende (2:4). „Gerade der Auftritt gegen Lohne war überragend. Aber es gibt noch Abläufe, die besser werden müssen“, erklärt Lang. Der Coach muss gegen Steinfeld II verletzungs- und urlaubsbedingt auf fünf Spieler verzichten. „Ich gehe davon aus, dass wir das Spiel machen müssen. Wir wollen gewinnen. Der Kader ist breit und gut. Aber wir müssen auch aufpassen, Steinfeld kann gut kontern. Die Restverteidigung muss auf jeden Fall gut stehen.“ Der Steinfelder Ertan Cira, dem zwei Spieler fehlen, erwartet ein intensives Spiel. Er sagt: „Wir fahren hin, um weiterzukommen.“

Das Kreispokalfinale findet am 16. Juli (Freitag) um 19.00 Uhr statt. Der Sieger aus TuS Lutten gegen BW Langförden hat Heimrecht.


Einlassregeln

  • Sowohl in Lutten als auch in Damme gelten die „Drei Gs“:
    Beim Einlass wird ein negativer Test oder ein vollständiger Impf- bzw. Genesenennachweis vorausgesetzt.
  • Die Kontaktverfolgung funktioniert via Luca-App oder handgeschriebenen Kontaktlisten.
  • In Damme erfolgt der Einlass am Eingang „Sportlerheim“.
  • Besucher werden an beiden Standorten gebeten, frühzeitig anzureisen.

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