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Knappe Niederlage zum Saisonstart

Die Tennisspielerinnen des TV Visbek haben in der Regionalliga Nordost beim TC BW Berlin II mit 4:5 verloren. Für die Oberliga-Herren des TV Lohne lief es besser.

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Knappe Niederlage in Berlin: Visbeks Annelou Nab. Foto: Schikora

Knappe Niederlage in Berlin: Visbeks Annelou Nab. Foto: Schikora

Als der spannende Fight zum Saisonstart beendet und die gute Leistung im ersten Liga-Spiel seit knapp vier Monaten ohne Lohn geblieben war, gab's für die Tennisspielerinnen des TV Visbek noch eine Rückreise unter erschwerten Bedingungen. „Leider durften wir aufgrund der Corona-Auflagen nicht auf der Anlage duschen. Das war ein bisschen blöd, so wieder nach Hause fahren zu müssen“, sagte TVV-Kapitänin Barbara Schneider nach dem Auftakt in die stark verkürzte Sommersaison in der Regionalliga Nordost, in der es keine Absteiger geben wird.

Beim TC 1899 Blau-Weiß Berlin II zogen die Visbekerinnen mit 4:5 den Kürzeren. „So knapp zu verlieren, ist natürlich sehr ärgerlich. Es war auch mehr drin für uns. Aber die Leistungen waren in Ordnung. Wir haben uns gut verkauft, darüber sind wir froh“, sagte Barbara Schneider. Die Partie bei Berlins Zweitliga-Reserve war das erste von nur drei Spielen in der dritthöchsten Klasse. Nach den Rückzügen vom SC Brandenburg, LTTC Berlin, Großflottbeker THC und SV Zehlendorf, die aufgrund der Corona-Krise ohne Folgen bleiben, trifft Visbek jetzt nur noch auf den DTV Hannover II (30. August) und den THC von Horn und Hamm (6. September).

Trotz der knappen Niederlage in Berlin, der fehlenden Duschmöglichkeit und der „ätzend langen Pause bis zum nächsten Spiel“ waren Barbara Schneider und Co. „froh über ein Stück Normalität“. Die Kapitänin sagte: „Es hat Spaß gemacht, wieder als Team unterwegs gewesen zu sein.“ Visbeks Reisegruppe bestand aus sieben Spielerinnen plus Barbara Schneider sowie Jürgen Fangmann und Peter Bahlmann aus dem Vorstand.

3:3 nach den Einzeln für Visbek "ziemlich cool"

Der TC BW Berlin II war nach Angaben von Barbara Schneider „sehr gut aufgestellt“, das 3:3 nach den Einzeln war „ziemlich cool für uns“. Julia Middendorf gewann das Spitzeneinzel gegen Anna Klasen mit 4:6, 6:4 und 10:7 im Matchtiebreak und knüpfte nahtlos an ihre guten Auftritte bei der „German Ladies' Series“ in Versmold (2.) an. Neuzugang Shaline Pipa glänzte an Position zwei mit einem 6:4, 6:2-Erfolg – es war erst ihr zweites Spiel nach ihrem Bänderriss im November. Den dritten Punkt holte Lola Glanz mit einem 4:6, 6:2 und 10:2. Niederlagen gab's unterdessen für Marie-Charlot Lonnemann (4:6, 4:6), Annelou Nab (3:6, 3:6) und Hanna Fangmann (1:6, 0:6).

In den Doppeln blieb es bei einem Punkt durch Middendorf/ Pipa (6:0, 6:4). Ärgerlich war das 6:4, 1:6, 7:10 von Lonnemann/ Fangmann – es fehlte nicht viel zum Siegpunkt. „Das war bitter, aber wir haben vorher auch zwei Einzel im Matchtiebreak gewonnen. Es war alles sehr eng“, bilanzierte Barbara Schneider.

Die Herren des TV Lohne sind unterdessen mit einem Sieg in die neue Sommersaison der Oberliga gestartet. Der ambitionierte Klub setzte sich beim TV Jahn Wolfsburg mit 7:2 durch. „Die Premiere ist gelungen“, freute sich Lohnes Sportleiter Matthias Soika nach dem Start der verkürzten Saison mit nur sechs Teams sowie ohne Auf- und Abstieg. Klar sei aber auch, dass man am kommenden Sonntag (28. Juni, 10.30 Uhr) gegen den Oldenburger TeV II „eine ordentliche Schüppe drauflegen“ müsse. Lohne hofft auf Zuschauer-Unterstützung. 50 Fans sind erlaubt, „selbstverständlich unter Einhaltung strenger Corona-Regeln“, so Soika.

Fünf klare Einzelsiege lassen Lohne früh jubeln

In der ersten Runde für die Positionen zwei, vier und sechs feierten der tschechisch-schweizerische Neuzugang Lars Aregger (6:4, 6:0), Arnd Weyhausen (6:1, 6:1) und Kai von der Assen (6:1, 6:0) drei glatte Siege, sie dominierten nach Belieben. Ähnlich überzeugend siegten danach Christian Braun (6:1, 6:1) und Arkadiy Kharenko (6:2, 6:0). Lohnes zweiter Neuzugang Richard Pavluv, der zusammen mit Aregger aus Prag angereist war, verlor indes das Spitzeneinzel gegen Wolfsburgs Tschechen Marek Pesicka mit 3:6, 6:4, 4:6. Mit einer 5:1-Führung und dem Gesamtsieg in der Tasche ging's in die Doppel, wo Aregger/Braun (6:2, 6:1) und Pavluv/Kharenko (2:6, 7:5, 6:4) noch nachlegten.

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