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Klarheit für SFN Vechta: Spiel wird verlegt

Die Drittliga-Handballerinnen, die inzwischen drei Coronafälle im Team haben, spielen am Samstagabend nicht in Altenholz. Aber jetzt gibt's Stress wegen des Nachholtermins.

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Kein Spiel am Samstag: SFN-Coach Christoph Nisius, hier im Spiel gegen den VfL Oldenburg II. Foto: Schikora

Kein Spiel am Samstag: SFN-Coach Christoph Nisius, hier im Spiel gegen den VfL Oldenburg II. Foto: Schikora

Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht? Nach einer Posse um eine beantragte Spielverlegung, die diverse Wendungen und Irritationen zu bieten hatte, haben die Handballerinnen von SFN Vechta zumindest vorerst Gewissheit. Der heimische Drittligist, der inzwischen drei bestätigte Coronafälle in seinem Team hat, muss am Samstagabend nun doch nicht beim TSV Altenholz antreten. Der Deutsche Handballbund, unter dessen Dach die 3. Ligen organisiert sind, hat die Partie am Freitag erneut aus dem Spielplan genommen. Die leidige Diskussion ist jedoch noch nicht zu Ende, jetzt geht's um den Termin für die Neuansetzung.

Aber noch mal alles der Reihe nach: Am Mittwoch waren zwei SFN-Spielerinnen positiv getestet worden. Das Training am Donnerstag wurde vorsichtshalber absagt. Abteilungsleiter Jörn Borchardt bat beim DHB offiziell um eine Spielverlegung.

Dieser Bitte wurde zunächst entsprochen, die Partie wurde erstmals aus dem Spielplan genommen. Am frühen Abend hieß es dann aber: Kommando zurück. Borchardt erhielt die Info, dass das Spiel doch stattfinden müsse. Es wurde eine Intervention von Altenholz vermutet.

SFN-Verwunderung über 8. Februar als Ersatztermin

Der SFN-Abteilungsleiter sprach am Donnerstag von einer „Farce“ und ergänzte dann am Freitagmorgen: „Laut DHB-Statuten muss man für eine Verlegung ohne Zustimmung des Gegners sechs Coronafälle haben. Verletzte Spielerinnen oder andere Abwesenheiten zählen nicht mit.“ Als er das sagte, hatte eine dritte SFN-Spielerin bereits einen positiven Test gemeldet.

Mitten in die Verschärfung der Corona-Lage beim Tabellenachten der Gruppe A erhielt Borchardt dann eine Mail vom DHB. Darin hieß es, dass Altenholz nun doch einer Spielverlegung zugestimmt habe. In der Nachricht war zudem davon die Rede, dass sich beide Teams auf den 8. Februar (Dienstag, 20.00 Uhr) als Nachholtermin geeinigt hätten. Das wiederum löste große Verwunderung bei Borchardt und SFN-Trainer Christoph Nisius aus. „Das stimmt so nicht“, hieß es: „Mit uns hat keiner über diesen Termin gesprochen.“ Man suche nach späteren Alternativen im März oder April. Die Posse geht also in die Verlängerung.

Fakt ist unterdessen: Vechta plant für Montagabend die Rückkehr in den Trainingsalltag – in der Hoffnung, dass die Corona-Welle in der Mannschaft nicht weiter grassiert. Das nächste Liga-Spiel ist für den 5. Februar (Samstag, 17.30 Uhr) angesetzt, dann gastiert die HSG Mönkeberg/Schönkirchen in Vechta.

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