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Klarer Sieg nach der Hängepartie

Tennisspielerin Julia Middendorf aus Dinklage hat beim Juniorinnen-Turnier in Wimbledon die zweite Runde erreicht. Die 18-Jährige besiegte die Japanerin Mei Hasegawa mit 7:5 und 6:2.

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In Runde zwei: Julia Middendorf in Wimbledon. Foto: Jürgen Hasenkopf

In Runde zwei: Julia Middendorf in Wimbledon. Foto: Jürgen Hasenkopf

Nach einer Stunde und 15 Minuten war's geschafft, der erste Einzelsieg auf der Junior-Grand-Slam-Bühne war perfekt: Tennisspielerin Julia Middendorf hat bei den „Junior Championships“ in Wimbledon die zweite Runde erreicht. Die 18-Jährige aus Dinklage, die in der U-18-Rangliste des Weltverbandes ITF auf Platz 29 liegt, besiegte am Mittwoch die japanische Qualifikantin Mei Hasegawa mit 7:5, 6:2. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale trifft Julia Middendorf am Donnerstag auf die an Nummer 6 gesetzte Kristina Dmitruk (17/Belarus), die in der U-18-Weltrangliste auf Platz 11 liegt und ihr Auftaktspiel beim Rasen-Klassiker an der Church Road bereits am Montag gewonnen hatte.

„Ich bin froh, dass ich gut durchgekommen bin“, sagte Julia Middendorf nach ihrem Erfolg auf Court 8, der im Schatten des mächtigen Centre Courts liegt. Die Dinklagerin, die vor 4 Wochen bei ihrem ersten Grand Slam in Paris (French Open) in der ersten Runde ausgeschieden war, ergänzte: „Der erste Satz war nicht wirklich gut. Es gab viele Fehler von beiden. Ich bin nicht so richtig in einen Rhythmus gekommen. Im zweiten Satz war es dann viel besser, darauf kann ich aufbauen.“ Nach der Hängepartie am Vortag sei sie einfach nur glücklich, dass es zum Sieg gereicht hat.

Das Spiel gegen Hasegawa war eigentlich für den frühen Dienstagnachmittag angesetzt. Mehrere Regenfälle bremsten das Programm auf den Nebenplätzen aber aus. Folge: Julia Middendorf verbrachte 9 Stunden auf der Anlage, um dann um 21.15 Uhr ohne Einsatz wieder ins Hotel in Roehampton zu fahren. „Es war echt schwer, immer bereit zu sein. Es hätte ja jeden Moment losgehen können. Wir haben rauf und runter Karten gespielt – stundenlang Skip-Bo“, sagte Julia Middendorf über die Warterei im Restaurant. „Wenn es mal nicht geregnet hat, waren wir kurz an der frischen Luft, um uns ein wenig zu bewegen.“ Wir – das waren die Dinklagerin und ihre DTB-Kolleginnen Mara Guth, Nicole Rivkin und Nastasja Schunk. Bis auf Rivkin erreichten alle die zweite Runde.

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