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Klarer Auftrag: Satz eins nicht verschlafen

Oythes Volleyballerinnen erwarten den BBSC Berlin am Samstag um 19.00 Uhr zum Geisterspiel.

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Ein Oyther Duo beim Block: Carina Mählmeyer (links) und Jule Nuxoll vom heimischen Volleyball-Zweitligisten. Foto: Schikora

Ein Oyther Duo beim Block: Carina Mählmeyer (links) und Jule Nuxoll vom heimischen Volleyball-Zweitligisten. Foto: Schikora

Bessere Leistungen im Training zeigen, die eigene Einstellung forcieren und den ersten Satz nicht verschlafen: Nach dem enttäuschenden Start in die Zweitliga-Saison nimmt Trainer Ali Hobst die Volleyballerinnen des VfL Oythe in die Pflicht. Die nächste Aufgabe hat's allerdings in sich: Am Samstag steht ein schweres Geisterspiel gegen den BBSC Berlin an (19.00 Uhr, GAV-Halle).

„Wir müssen eindeutig bereit sein, mehr von uns selbst und von den Mitspielern einzufordern – was Qualität und Einstellung angeht“, fordert Hobst. Der VfL Oythe steht in der Tabelle mit nur einem Sieg aus sechs Begegnungen auf dem vorletzten Platz. Einer der Gründe für die Misere ist, dass der Klub im Sommer einen Umbruch eingeleitet und den Kader deutlich verjüngt hat. Für Ali Hobst ist das allerdings zu kurz gedacht. Er sagt: „Wir müssen nicht alles auf die Entwicklung schieben. Wir müssen hochkonzentriert sein und das jederzeit. Im Training legt man die Basis.“ Der Oyther Coach deutet an, dass er nicht zu 100 Prozent mit den Trainingsleistungen seiner Spielerinnen zufrieden ist. „Wir müssen engagierter trainieren. Das Wochenende ist immer das Zeugnis für unsere Trainingswoche“, sagte er.

Und das Zwischenzeugnis fällt bislang eher negativ aus. Eine der größten Schwächen der Oyther Damen: der erste Satz. 17:25 gegen Bonn, 15:25 in Emlichheim, 17:25 in Stralsund und 15:25 in Borken – vier Fehlstarts. „Wir müssen von Beginn an wacher und fokussiert sein“, so Hobst.

Berlin kommt mit viel Erfahrung 

Dass seine Mannschaft erfolgreichen Volleyball in der 2. Liga spielen kann, zeigte sie aber auch schon. Im Krimi in Sorpesee siegte das Team mit 3:2, zudem lieferte der VfL ein starkes Spiel gegen den klaren Favoriten DSHS Köln ab und hätte beim 2:3 durchaus gewinnen können.

Mit dem Tabellenachten BBSC Berlin kommt jetzt ein weiterer gefährlicher Gegner in die Antonianumhalle. Die Berlinerinnen haben zwar nach fünf Partien erst sechs Punkte auf dem Konto, bringen aber jede Menge Erfahrung mit. Ali Hobst berichtet: „Es ist eine sehr gute Mannschaft mit reichlich Erst- und Zweitliga-Erfahrung im Kader. Und für mich zählen sie mit zu den Topteams der Liga. Die waren letzte Saison richtig nah an der Tabellenspitze.“ Die Oyther Damen sind auf dem Papier der Underdog – aber: „Wenn wir vieles gut machen, können wir ein offenes Spiel gestalten, da bin ich mir sicher“, sagt Ali Hobst.

Unsicherheiten gibt's derweil in Sachen Fortführung des Spielbetriebs, nachdem die Politik einen bundesweiten Stopp des Amateursports ab Montag (2. November) bis Ende November beschlossen hat. Ali Hobst sagt aber: „Ich gehe davon aus, dass wir genauso behandelt werden wie bei der Abschwächung des ersten Lockdowns. Da wurden wir als Profis gewertet.“

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