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Keine Siege vor dem Kreisderby

Die Oberliga-Handballerinnen vom TV Dinklage verbuchten ein Remis gegen den TV Neerstedt, GW Mühlen zog unterdessen in Hude den Kürzeren.

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Zehn Tore in Hude: Mühlens Isabelle Bolles. Foto: Schikora

Zehn Tore in Hude: Mühlens Isabelle Bolles. Foto: Schikora

TV Dinklage - TV Neerstedt 23:23 - Immerhin ein Punkt zum Saisonstart – dennoch, so richtig zufrieden waren die Oberliga-Handballerinnen des TV Dinklage damit nicht. „Das war leider am Ende nicht das, was wir uns während des Spielverlaufs erhofft hatten“, gab Trainerin Maike Bocklage nach dem 23:23 (13:11) gegen den TV Neerstedt zu. Im ersten Punktspiel nach fast einjähriger Corona-Pause hatten die Dinklagerinnen mit 6:2 einen prima Start erwischt und lagen im gesamten Spiel nur einmal zurück: beim 22:23 kurz vor Schluss. Doch die junge Marlene Reinke glich noch rechtzeitig wieder aus und rettete so zumindest den Teilerfolg.

Dinklage legte vor, Neerstedt zog gleich – diesem Muster folgte der Spielverlauf bis zum Finale konsequent. Bei 14:11 und 20:17 verpassten es die TVD-Damen, eine Vorentscheidung zu erzwingen. „Anstatt den Sack zuzumachen, leisteten wir uns viele Fehlwürfe und machten den Gegner wieder stark“, ärgerte sich Maike Bocklage. Zudem spielte ihr Team ab der 40. Minute immer wieder in Unterzahl. Das Zeitstrafenverhältnis von 7:3 gegen Dinklage fand Maike Bocklage nicht in Ordnung. „Leider wurden die Fouls an unseren Spielerinnen nicht geahndet“, kritisierte sie. Ein großes Lob verdiente sich Torfrau Tjorven Thranow aus der zweiten Mannschaft, die zum Auftakt in der Ersten aushalf.

Viel Zeit, sich über den verschenkten Punkt zu ärgern, haben die Dinklagerinnen allerdings nicht: Am kommenden Samstag (2. Oktober, 19.30 Uhr) laufen die TVD-Damen zum Derby bei GW Mühlen auf – eines der Highlights der Saison. Tore: Anne Kolbeck, Milena Dießel (je 6), Jaqueline Gottkehaskamp (5), Lisanne Dießel (2/1), Lena Kampers (2/2), Marlene Reinke, Leonie Kohorst (je 1).

Hude/Falkenberg - GW Mühlen 23:21 - Am Ende stand die zweite Niederlage im zweiten Spiel, doch trotz allen Ärgers über eine verpasste Chance hielt sich die Enttäuschung bei den Oberliga-Handballerinnen von GW Mühlen nach dem 21:23 (12:14) bei der HSG Hude/Falkenburg in Grenzen. „Nach der Niederlage gegen Friedrichsfehn war ich wesentlich enttäuschter“, sagte Trainer Andreas Espelage: „Mit zwei Toren in Hude zu verlieren, ist keine Schande.“ Was an den Mühlenerinnen nagte, war die Art und Weise, wie die Niederlage zustande gekommen war. Obwohl ohne die angeschlagenen Anna-Maria Bünker und Alina Schillmöller angetreten, erwischten sie einen guten Start und führten mit 7:5 und 9:8. Doch kurz vor der Pause begann die Partie zu kippen. Nach einem Treffer der Ex-Dinklagerin Amelie Bredehorst lag Hude zur Pause erstmals mit zwei Toren vorne (14:12).

Gleich nach Wiederbeginn legte Hude dann eine 4:0-Serie zum 18:12 nach. „Das hat uns um die Chance auf einen Punkt gebracht“, ärgerte sich Andreas Espelage im Rückblick: „Da sind wir von Schlagdistanz auf weit entfernt zurückgefallen.“ Ärgerlich war, dass die starke Isabelle Bolles nach zwei harten Attacken ab der 40. Minute nur noch sporadisch mitwirken konnte. Dennoch kämpfte sich Mühlen noch einmal bis auf 21:22 heran – ehe Hude mit einem aus Mühlener Sicht etwas strittigen Siebenmeter zur Entscheidung traf. „Wir haben Hude hinten raus noch mal mächtig geärgert“, sagte Espelage und ärgerte sich doch ein wenig: „Hude ist keine schlechte Mannschaft. Aber an diesem Tag waren sie definitiv schlagbar.“ Tore: Isabelle Bolles (10/4), Antonia Böckmann, Madeline Matos Ferreira (je 2), Luzia Kühling (2/2), Anna Kruse, Amelie Simon, Emmi Bloemen, Louisa-Marie Schuh, Antonia Richter (je 1).

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