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Keine Medaille, aber erstmals unter 11,0 Sekunden

Sprinter Alexander Kosenkow aus Steinfeld und der sehbehinderte Marcel Böttger haben bei der Para-EM in Bydgoszcz/Polen die Bronzemedaille knapp verpasst.

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Tokio ist das Ziel: "Guide" Alexander Kosenkow. Foto: Wenzel

Tokio ist das Ziel: "Guide" Alexander Kosenkow. Foto: Wenzel

Bronze war möglich, aber es reichte nicht ganz: „Guide“ Alexander Kosenkow (44) aus Steinfeld und der sehbehinderte Marcel Böttger (28) haben bei den Para-Europameisterschaften der Leichtathleten in Bydgoszcz/Polen eine Medaille knapp verpasst. Über 100 m lief das Duo in 11,10 Sekunden um vier Hundertstelsekunden an Bronze vorbei.

Kosenkow, der seit März 2019 als Begleitläufer für Böttger im Einsatz ist, wertete die Para-EM dennoch als Erfolg, als „Schritt in die richtige Richtung“. Er sagte: „Wir sind auf einem guten Weg. Wir finden langsam zu unseren alten Stärke zurück.“ Der Grund für diese Aussage: Im Vorlauf war das Duo, das sich für die Paralympischen Spiele in Tokio qualifizieren möchte, erstmals unter der 11,0-Sekunden-Marke geblieben (10,95).

Im EM-Endlauf habe man „ein bisschen Pech“ gehabt, so Kosenkow: „Es hat am Start gehapert, der war nicht so gut wie im Vorlauf.“ Das Training im März und April sei nicht optimal gelaufen. Grundsätzlich hielt der Routinier fest: „Es fehlt im Moment noch die Stabilität, dass wir zwei Läufe an einem Tag auf einem guten Niveau auf die Bahn bringen.“ Er ist aber zuversichtlich, was die Tokio-Norm (10,87) angeht. Bis zum Ende der Norm-Frist habe man noch drei Wettkämpfe in Dortmund, Leverkusen und Tilburg. Angesichts guter Konkurrenz sei die Chance auf schnelle Zeiten vorhanden.

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