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Kein Derby mehr in der Verbandsliga

Niedersächsischer Volleyballverband gibt Staffeleinteilung für die Saison 2020/21 bekannt. Der NWVV drei Szenarien für die Serie entworfen.

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Die Wege trennen sich: Die Verbandsligavolleyballerinnen des SV Cappeln und des VfL Löningen spielen in der kommenden Saison in verschiedenen Staffeln. Foto: Wulfers

Die Wege trennen sich: Die Verbandsligavolleyballerinnen des SV Cappeln und des VfL Löningen spielen in der kommenden Saison in verschiedenen Staffeln. Foto: Wulfers

Der Nordwestdeutsche Volleyballverband (NWVV) hat die Spielklasseneinteilung für die kommende Saison veröffentlicht. Nach einer Sitzung der Staffelleiter hat der Verband diese Regelung getroffen. Neben den niedersachsenweiten (Bremen mit eingeschlossen) Ligen hat ebenfalls der Bezirk Bremen/Lüneburg die Zusammenstellung der Spielklassen von der Regionalliga bis hin zur Landesliga veröffentlicht. Die Liste für den Bezirk Weser-Ems, dem die unterklassigen Mannschaften aus dem Kreis Cloppenburg zugeordnet sind, liegt jedoch noch nicht vor.

In der Verbandsliga der Frauen sind mit dem SV Cappeln und dem VfL Löningen zwei Mannschaften aus dem Landkreis Cloppenburg vertreten. Da die Sollstärken pro Spielklasse aber verkleinert worden sind, wird in der Saison 2020/2021 mit vier anstatt wie bisher mit drei Staffeln gespielt. Jede einzelne Staffel umfasst nur noch sieben Mannschaften. In der vergangenen Saison, die wegen der Coronapandemie abgebrochen worden ist, waren in der Verbandsliga 1 hingegen elf Mannschaften am Start. Darunter waren auch die beiden CLP-Vertreter Cappeln und Löningen. Die Einführung der vierten Verbandsligastaffel kostet in der kommenden Spielzeit das Derby.

Denn während der VfL Löningen in der Staffel 1 verbleibt, ist der SV Cappeln in die Staffel 3 gerutscht. Der VfL muss sich künftig vernehmlich auf Westen und Norden konzentrieren. Die Ligagefährten für die Mannschaften von Trainer Torsten Eck sind der MTV Lingen, der Oldenburger TB II, die Emder Volleys, der SC Halen 58, Alemannia Salzbergen und Union Lohne II.

Der SV Cappeln bestreitet in der nächsten Punktspielrunde zwar die Oldenburger-Münsterland-Derbys gegen den VfL Oythe II und BW Lohne, darüber hinaus stehen für das Team von Trainer Ludger Ostermann aber weite Fahrten an. Die zweite Mannschaft des VfL Lintorf im nördlichen Landkreis Osnabrück ist zwar noch relativ leicht zu erreichen, aber die Fahren zur GfL Hannover, zum VfL Hameln und zu den Weserbergland Volleys, die in der Nähe von Hameln in Bad Münder oder Emmerthal spielen, haben es schon in sich.

Die Männer des TV Cloppenburg bleiben in der Landesliga 2. In dieser Spielklasse gibt es weiterhin sechs Staffeln, aber ist auch hier die Mannschaftsstärke gesunken. Waren die Cloppenburger in der Saison 2019/2020 noch in einer Neunerliga unterwegs, haben sie in der künftig nur noch sechs Gegner vor sich, nämlich die BTS Neustadt, Bremen 1860 III, der MTV Wilstedt, der TV Baden III, der TuS Zeven II sowie die VSG Hassel/Eystrup.

Der NWVV plant, die Saison 2020/2021 Mitte/Ende September beginnen zu lassen. Sollte dies aufgrund der Bestimmungen in der Coronakrise nicht möglich sein, hat die Staffelleitertagung zwei weitere Möglichkeiten entwickelt. „Plan B“ sieht vor, mit der Saison erst nach den Herbstferien (10. bis 23. Oktober), zu beginnen. Angesichts der verkleinerten Staffeln wäre dann immer noch möglich, die komplette Serie zu spielen.

Sollte auch dieser Termin nicht möglich sein, käme eine dritte Lösung in Betracht. Diese Variante sieht die Aufnahme des Spielbetriebes erst zu Beginn des neuen Jahres vor. Dann aber würde die Saison in einer einfachen Serie ausgetragen. Dafür würde dann der erste Rückrundenspieltag, der in der „normalen“ Saison kurz vor Weihnachten auf dem Plan steht, auch in 2021 verschoben.

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