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Kapitän des VfL Oythe schlägt Alarm

Der Fußball-Landesligist hat zuletzt zweimal deutlich verloren – und am Freitag geht's zum Tabellenzweiten SV Wilhelmshaven. Im Vorfeld wählt Stephan Stukenborg deutliche Worte.

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Deutliche Worte: Oythes Kapitän Stephan Stukenborg. Foto: Schikora

Deutliche Worte: Oythes Kapitän Stephan Stukenborg. Foto: Schikora

Seit 2010 trägt Stephan Stukenborg das Trikot des VfL Oythe. Er ist Kapitän des Fußball-Landesligisten und seit dieser Saison auch spielender Co-Trainer. Der 31-Jährige hat sich nach einem Kreuzbandanriss zurückgekämpft, das späte Siegtor zum 3:2 gegen Wildeshausen war ein Lohn für die Reha-Mühen. Ganz der Alte ist der Antreiber zwar noch nicht, der Ehrgeiz ist jedoch ungebrochen. Und: Sein Wort hat Gewicht.

Genau deshalb schlägt der Kapitän nun auch Alarm: Vor Oythes Gastspiel am Freitagabend (20.00 Uhr) beim Tabellenzweiten SV Wilhelmshaven fordert Stukenborg ein geschlosseneres Auftreten, ein verstärktes Fokussieren auf den schweren Kampf um den Klassenerhalt, ein Zurückstellen der persönlichen Befindlichkeiten.

„Es kommt mir gerade so vor, dass noch nicht alle begriffen haben, dass jeder 100 Prozent einbringen muss“, sagt Stukenborg. „Mich nerven die Nebenkriegsschauplätze, dieses Ausreden suchen. Mal ist das Gras zu lang, mal das Licht zu schlecht. Wir alle, und dazu gehöre ich natürlich auch, sollten lieber über unsere eigene Leistung nachdenken und gucken, wie wir die steigern können. Klar ist es einfach, die Schuld beim anderen zu suchen. Aber so wird das nicht klappen. Wir brauchen eine bessere Selbstreflektion.“

Die jüngsten Auftritte gegen Schüttorf (1:4) sowie in der zweiten Halbzeit in Meppen (0:6) bezeichnete Stukenborg als „komplette Katastrophe“. Er vermisste zuletzt das Aufbäumen und sagte mit Blick auf die Gegentore zwei bis sechs in Meppen: „So darf man sich nicht abschlachten lassen.“

In Wilhelmshaven wird's definitiv nicht leichter. Stukenborg, der unter der Woche in Abwesenheit von Coach Daniel Roth (Krankenhaus-Aufenthalt) das Training leitete, sagt dazu: „Wir müssen wieder an die Leistungsgrenze gehen.“ Felix Schneppe (muskuläre Probleme) fällt weiter verletzt aus, Janek Jacobs ist sehr fraglich, Justus Stärk sitzt seine Rotsperre ab. Lukas Büssing und Niklas Ellmann sind indes zurück nach Gelbsperre bzw. Studienverpflichtungen. Markus Kohls, nach seinem Kreuzbandriss seit Wochen wieder voll im Training, soll im Kader stehen.

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