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Junge Lohner drängen sich auf

Fußball-Oberligist BW Lohne trifft am Sonntag auf Eintracht Celle. Die Gäste haben einen DFB-Pokal-Ausflug hinter sich.

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Offensivmann bei Defensivarbeit: Lohnes Lennard Prüne (links) im Oldenburg-Spiel. Foto: Schikora

Offensivmann bei Defensivarbeit: Lohnes Lennard Prüne (links) im Oldenburg-Spiel. Foto: Schikora

„Die jungen Wilden machen Druck.“ Diese zufriedenstellende Erkenntnis hat BW Lohnes Fußballtrainer Henning Rießelmann in dieser Woche gewonnen. Im Training, aber auch durch das Bezirkspokal-Spiel der Reserve gegen Amasyaspor Lohne (5:0), bei dem einige Akteure aus der Ersten dabei waren. Auch aus diesem Grund wird der Coach des Oberligisten am Wochenende wohl vom Credo „never change a winning team“ abweichen. Im Vergleich zum ersten Sieg beim TuS Bersenbrück (1:0) wird es am Sonntag um 15.00 Uhr im Heimspiel gegen Eintracht Celle ein bis zwei Veränderungen in der Startformation geben.

Kandidaten für die erste Elf sind unter anderem Jan Leiber und Martin Kaufmann. Der Trainer freut sich, dass sie und auch die Zugänge aus der A-Jugend den nächsten Schritt gemacht haben. Philipp Selke ist für Sonntag gesetzt. „Er hat seine Aufgabe in Bersenbrück gut gemacht“, begründet Rießelmann die Entscheidung. Als „Sechser“ war Selke früh für den verletzten Claude Videgla ins Spiel gekommen. Videgla kann genau wie Gerrit Menkhaus auch am Sonntag nicht spielen. Beide plagen Leistenprobleme. Dagegen wird Christopher Schepp nach Knöchelproblemen wohl wieder einsatzfähig sein.

Abseits der Personalfragen hält Rießelmann fest: „Es herrscht 'ne gute Stimmung in der Mannschaft. Die Jungs haben aber auch Lust auf mehr.“ BWL will an den guten Start mit vier Punkten anknüpfen – und nach dem verpassten Sieg gegen den VfL Oldenburg (1:1) nun auch erstmals daheim gewinnen. „Das Gerüst steht“, sagt Rießelmann. Er sieht aber gerade offensiv noch Verbesserungspotenzial, man müsse „ein bisschen mehr Torgefahr entfachen“. Hinten laufe es bestens. Die Dreierkette mit Kai Westerhoff, Malte Beermann und Felix Oevermann stehe „überragend“ und überzeuge auch in spielerischer Hinsicht.

Celle verlor beim FC Augsburg mit 0:7

Mit Eintracht Celle ist jetzt der Niedersachsenpokalsieger (Amateure) im Heinz-Dettmer-Stadion zu Gast. Dank dieses Triumphes durfte der Klub aus der 70 000-Einwohner-Stadt am letzten Wochenende in der ersten Runde des DFB-Pokals antreten. Beim Bundesligisten FC Augsburg setzte es am vergangenen Samstag eine 0:7-Niederlage. Das bisher einzige Liga-Spiel der Celler beim Heeslinger SC (2:2) hat sich Henning Rießelmann auf Video angeschaut. Seine Schlussfolgerung: Die Eintracht ist der bisher stärkste Gegner für Lohne. Der „Zehner“ Adrian Zöfelt sei der überragende Mann.

In der vergangenen Spielzeit, nach dessen Abbruch Celle auf Platz sieben stand, war Zöfelt mit acht Treffern bester Torschütze. Insgesamt hat Rießelmann ein kompaktes, stabiles Konstrukt erkannt. Er sagt aber auch: „Wir sind gut vorbereitet.“

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