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Julia Middendorfs perfekte Woche endet mit Titelverteidigung

Die Tennisspielerin aus Dinklage hat wie im Vorjahr die "Erwitte Open" gewonnen. Es ist der dritte ITF-Titel für die 19-Jährige.

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„Singles Winner“ in Erwitte: Julia Middendorf präsentiert ihre dritte Trophäe auf der ITF-Damen-Tour. Foto: Thorsten Heinke

„Singles Winner“ in Erwitte: Julia Middendorf präsentiert ihre dritte Trophäe auf der ITF-Damen-Tour. Foto: Thorsten Heinke

Am Ende einer perfekten Woche strahlte sie mit der Sonne im Kreis Soest um die Wette. Stolz und glücklich präsentierte Julia Middendorf einen gläsernen Pokal. Es war ihre Trophäe – und die Gravur „Singles Winner“ verriet, dass ihr bei den „2. Erwitte Open“ etwas Besonderes gelungen war. Die 19 Jahre alte Tennisspielerin hat auf der „Women's Tour“ des Weltverbandes ITF ihren dritten Einzel-Titel gefeiert. Julia Middendorf gewann am Sonntag das Finale der mit 15.000 US-Dollar dotierten Erwitte Open gegen die sechs Jahre ältere Griechin Martha Matoula mit 3:6, 6:3 und 6:4.

Der Dinklagerin, die in der westfälischen Kleinstadt südlich von Lippstadt an Position zwei gesetzt war, gelang damit eine erfolgreiche Titelverteidigung. Sie hatte bereits im August 2021 die Premiere der Erwitte Open gewonnen – es war damals ihr erster Titel auf der ITF-Damen-Tour, gefolgt vom zweiten Turniersieg im April in Antalya.

„Eine Titelverteidigung ist immer etwas Schönes, das kann man gar nicht so beschreiben“, sagte Julia Middendorf: „Ein Turnier zweimal in Folge zu gewinnen, passiert ja nicht so häufig.“ Daher sei sie „sehr glücklich“ und „sehr zufrieden“ mit der Woche: „Ich hab' mich hier wieder super wohl gefühlt und größtenteils richtig gutes Tennis gespielt.“ Die ersten drei Hürden meisterte sie ohne größere Probleme. Erst 6:0, 6:2 gegen Tea Lukic (17) vom TC Gifhorn, dann 6:1, 6:1 gegen Anastasiya Kuparev (21) aus Bonn, gefolgt von einem 6:2, 6:2 im Viertelfinale gegen die Rumänin Arina Gabriela Vasilescu – beflügelt vom jüngsten Halbfinal-Einzug beim 25.000-Dollar-Turnier in Leipzig, stürmte Julia Middendorf erneut in eine Vorschlussrunde. Dort musste die Titelverteidigerin mehr Widerstand brechen; gegen Joelle Lilly Sophie Steur (18) aus Bielefeld gab's ein 3:6, 7:6 (7:4), 6:0.

Die nächste Station heißt Braunschweig

Das Endspiel gegen Matoula nahm dann einen ähnlichen Verlauf. „Der erste Satz war wie im Halbfinale nicht so gut. Aber ich hab' mich reingekämpft und gute Lösungen gefunden“, sagte Julia Middendorf später. Im dritten Satz führte sie bereits mit 5:2, um dann bei 5:3 zwei Matchbälle zu vergeben, ehe sie es beim Stand von 5:4 besser machte: „Ich hab' zum Glück einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen.“

Bereits in dieser Woche geht's für Julia Middendorf weiter; sie startet bei den mit 25.000 Dollar dotierten „BTHC Womens Open“ in Braunschweig. Und sie ist sehr gespannt, wie sich die Erfolge in Leipzig und Erwitte auf die WTA-Weltrangliste auswirken – aktuell liegt sie auf Rang 552.

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