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Jetzt wird's ernst: Rasta II kämpft um den Aufstieg in die ProB

Im ersten Playoff-Finale der 1. Basketball-Regionalliga Nord erwartet Vechtas "Farmteam" am Freitagabend die Aschersleben Tigers. Rasta hofft auf eine starke Kulisse.

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Gute Laune nach dem Finaleinzug: Coach Hendrik Gruhn im Mannschaftskreis. Foto: Becker

Gute Laune nach dem Finaleinzug: Coach Hendrik Gruhn im Mannschaftskreis. Foto: Becker

Vorhang auf für den finalen Showdown, Bühne frei für die beiden besten Teams der Saison: Rasta Vechta II und die Aschersleben Tigers ermitteln ab Freitag in einer Best-of-3-Serie den Aufsteiger in die 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Die beiden Topteams der 1. Regionalliga Nord, die die Hauptrunde auf den Plätzen eins (Rasta II) und zwei (Tigers) abgeschlossen und dabei 22 bzw. 20 der 26 Spiele gewonnen haben, treffen am Freitagabend um 20.00 Uhr erstmals im Rasta-Dome aufeinander.

Die Gastgeber hoffen wieder auf eine große Kulisse. Alle ProA-Dauerkarteninhaber haben wie schon im Halbfinale gegen die TSV Neustadt Shooters, als 450 bzw. 657 Zuschauer zu den beiden Rasta-II-Heimspielen kamen, freien Eintritt bei freier Platzwahl.

Vechta hat in dieser Saison alle 15 Heimspiele gewonnen - diese Serie soll weitergehen

Spiel zwei der Serie steigt am Sonntag in Aschersleben, in einem dritten Endspiel am 30. April hätte Rasta II dann wieder Heimvorteil.

Apropos Heimvorteil: Vechta hat in dieser Saison alle 15 Heimspiele gewonnen. Die Heimbilanz der Tigers aus Sachsen-Anhalt, die im Halbfinale den VfL Stade mit 2:1 ausgeschaltet haben, steht bei 14:1. Rasta II verlor in Aschersleben am 1. Spieltag mit 91:105 und revanchierte sich dann daheim mit einem 76:65-Erfolg.

„Wir wollen auf jeden Fall schon im ersten Viertel den Ton angeben. Das ist schon die ganze Saison über unser Stil. Wir sind immer heiß aus der Kabine gekommen und wollten dem Gegner unseren Spielstil aufzwingen, so dem ganzen Spiel unseren Stempel aufdrücken. Das wird auch unser Ziel für beide Spiele des Wochenendes sein“, erklärt Rasta-II-Trainer Hendrik Gruhn.

Er hat großen Respekt vor der „sehr physischen, sehr intensiven Defense“ der Tigers, die in der Hauptrunde nur 68,7 Punkte pro Partie zugelassen haben. „Dafür müssen wir bereit sein“, so Gruhn. Er ist guter Dinge, denn: Rasta II hatte die mit Abstand beste Offense der Liga.

Verzichten muss Gruhn auf den am Sprunggelenk verletzten Justin Onyejiaka, alle anderen sind fit. Sechs U-19-Spieler müssen übrigens zwischendurch am Samstag (15.00 Uhr) auch noch mit den Young Rasta Dragons im 2. NBBL-Viertelfinale in Paderborn ran. „Das ist jetzt ein Ausnahmezustand, die Jungen müssen auf die Zähne beißen. Ich brauche sie alle in allen drei Spielen, sie sind wichtige Faktoren. Also werden sie sich durch eventuell auftretende Müdigkeit durchkämpfen müssen. Ich denke, sie werden in den drei Tagen genug Adrenalin im Blut haben, um das zu schaffen“, so Gruhn.

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