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In der Krise hilft SW Osterfeine vor allem das Altbewährte

Bezirksliga-Bilanz, Folge 4: Die Schwarz-Weißen sind trotz einiger zwischenzeitlicher Sorgen voll im Soll. Spielertrainer Mehmet Koc meldet einen Neuzugang.

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Ist zufrieden: SWO-Trainer Mehmet Koc. Foto: Vollmer

Ist zufrieden: SWO-Trainer Mehmet Koc. Foto: Vollmer

Platz sieben von 16, sechs zu fünf Siege und 25:26 Tore. Wenn man auf die Zahlen des Fußball-Bezirksligisten SW Osterfeine blickt, kann man ohne zu zögern von Mittelmaß sprechen. Und das ist gar nicht böse gemeint. Die Südkreisler haben zehn Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SV Holdorf – aber auch 14 Punkte Vorsprung auf den VfL Oythe II, der den ersten Abstiegsrang belegt. Also alles paletti? Ja, sagt Spielertrainer Mehmet Koc. Er führt aus: „Die Entwicklung des Teams ist gut. Und auch generell bin ich zufrieden, wie es bisher gelaufen ist.“ Kein Wunder: Vor der Saison nannte Koc die obere Tabellenhälfte als Saisonziel; aktuell ist man voll im Soll.

Seine Mannschaft erwischte, nach dem man in der ersten Bezirkspokalrunde gegen den Landesligisten VfL Oythe mit 0:3 ausgeschieden war, einen starken Start in die Liga. Dem 4:0-Erfolg bei Oythe II folgte ein 2:1 gegen den SV Altenoythe. Danach gab's weitere vier Punkte aus drei Partien. Es folgten sechs Wochen zum Vergessen: Osterfeine holte keinen Sieg und verlor sogar gegen Schlusslicht SV Emstek (1:2) – es war erst der zweite Sieg der Cloppenburger.

„Dann kam, und das möchte ich nicht als Ausrede benutzen, zur schlechten Phase auch noch das Verletzungspech hinzu“, sagt Mehmet Koc. Damals musste er den Kader mit einigen Spielern aus der zweiten und sogar dritten Mannschaft auffüllen. „Die haben sich wirklich reingehauen“, berichtet der Trainer.

„Zum Schluss hat es sich als gut erwiesen, dass wir auch in der schlechten Phase an unserer Spielweise festgehalten haben.“Osterfeines Spielertrainer Mehmet Koc

Die letzten fünf Spiele vor der Winterpause: 1:1 gegen BW Lüsche, 2:0 beim SV Thüle, 2:1 gegen den TuS Emstekerfeld, 0:4 beim SV Holdorf und 3:1 gegen BW Lohne II. Zum einen hätte die verbesserte Personalsituation zur Trendumkehr beigetragen, zum anderen war es aber auch das Festhalten an der Spielidee, ein Taktik-Kniff, der SWO zurück in die Spur gebracht hat. Das meint zumindest Koc: „Zum Schluss hat es sich als gut erwiesen, dass wir auch in der schlechten Phase an unserer Spielweise festgehalten haben.“

Die damaligen Personalsorgen hatten im Nachhinein aber auch etwas Gutes. Der bisherige SWO-III-Akteur Max Kampsen, der in der Hinrunde schon ein paar Mal für die Bezirksliga-Mannschaft auf dem Platz stand, gehört zur Rückrunde fest zum Kader. „Er hat großes Potenzial und ist ein guter Kicker“, urteilt Mehmet Koc über den Mittelfeldspieler, der über seine Beförderung „sofort begeistert“ gewesen sei. Max Kampsen soll der einzige Winter-Neuzugang sein. Der Kader bleibt zusammen, es gibt keine Abgänge.

„In der Rückrunde wollen wir die Form, die wir zuletzt hatten, beibehalten – und auf jeden Fall noch konstanter werden“, sagt Koc: „Und mit dem Abstieg wollen wir auch weiter nichts zu tun haben.“ Um bestmöglich vorbereitet zu sein, absolviert Osterfeine, das am Sonntag (16. Januar) in die Vorbereitung startet, sechs Testspiele. „Die Jungs sind fit, alle geimpft“, sagt Mehmet Koc, der wie sein spielender „Co“ Christian Hegerfeld bereits für 2022/23 zugesagt hat.

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