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Imposanter Abschluss am Heidesee

Triathlet Christoph Hugenberg aus Holdorf hat sich erneut für die Aktion „Sportler gegen Hunger“ ins Zeug gelegt. In diesem Jahr gibt's einen Scheck über 7000 Euro.

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Scheckübergabe am Heidesee in Holdorf: Triathlet Christoph Hugenberg (rechts) und seine Tochter Hellena (11) überreichten den symbolischen Scheck an SgH-Vertreter Carsten Boning. Foto: Vollmer

Scheckübergabe am Heidesee in Holdorf: Triathlet Christoph Hugenberg (rechts) und seine Tochter Hellena (11) überreichten den symbolischen Scheck an SgH-Vertreter Carsten Boning. Foto: Vollmer

Bei der Scheckübergabe am Heidesee kamen Erinnerungen auf. „Hier sind wir als Jungs immer um die Wette geschwommen“, erzählt der Holdorfer Triathlet Christoph Hugenberg, als er zwischen den Feiertagen auf dem Spielplatz des Sees einen imposanten Schlussstrich unter sein neuerliches Engagement für „Sportler gegen Hunger“ zieht. Der 55-Jährige, abseits seiner sportlichen Aktivitäten Vorsitzender der Geschäftsführung der Roto Frank Dachsystem-Technologie in Bad Mergentheim, überreichte einen Scheck über 7000 Euro.

In der Vergangenheit erfolgte die Scheckübergabe zumeist vor dem Start des 10-km-Hauptlaufes beim Silvesterlauf in Mühlen, in Zeiten von Corona griff nun Plan B mit dem Treffen am Heidesee. Hugenberg, der seit langem in Baden-Württemberg lebt, seinen ersten Wohnsitz aber nach wie vor in Holdorf hat, nutzte die Weihnachtsfeiertage sowie den Jahreswechsel für einen Heimatbesuch – und für die Unterstützung von SgH. Dass die OV/KSB-Aktion nach vier Schulen nun als fünftes Großprojekt in Äthiopien ein kleinstädtisches Wasserversorgungssystem für 560 Haushalte in Awedi Gulfa baut, bezeichnete Hugenberg als „großartige und wichtige Maßnahme“.

Hugenberg, der 1993 als erster VEC-Sportler den Ironman Hawaii absolvierte, hatte im vergangenen Sommer mit einigen Roto-Kollegen am Allgäu-Triathlon in Immenstadt sowie am Triathlon in Almere/Niederlande teilgenommen und mit Hilfe von Zulieferfirmen 28.000 Euro eingesammelt. Der Erlös wurde geviertelt. Jeweils 7000 Euro gingen an die Elfriede-Frank- und die Wilhelm-Frank-Stiftung des Unternehmens, an Kindergärten in Bad Mergentheim sowie an „Sportler gegen Hunger“. Insgesamt haben die Roto-Triathleten mit dem gebürtigen Holdorfer an der Spitze in den letzten Jahren rund 300.000 Euro eingefahren – erst bei „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring, danach bei den Ironman-Events in Maastricht (2016), Roth (2017 bis 2019) sowie Immenstadt und Almere.

Hugenberg, der beim Treffen am Heidesee noch mal seine „große Verbundenheit“ mit SgH unterstrich, hatte bei der Langstrecken-WM in Almere bei Amsterdam den Titel in der Altersklasse 55-59 gewonnen. Nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen (in 9:38:36 Stunden) hatte er vom „größten Sieg in meiner Sportlaufbahn“ gesprochen. Für 2022 liebäugelt er noch mal mit Hawaii – es wäre dann sein zehnter Langstrecken-Triathlon.

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