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Im Rasta-Dome fallen die Masken

Beim Heimspiel gegen Phoenix Hagen dürfen am Freitag 2355 Fans in den Rasta-Dome. Wer sitzt, kann seine Maske abnehmen. Fans, die keine Dauerkarte besitzen, haben allerdings ein Problem.

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Wo ist der freie Mitspieler? Rastas James Washington beim Sieg in Schwenningen. Foto: Kienzler

Wo ist der freie Mitspieler? Rastas James Washington beim Sieg in Schwenningen. Foto: Kienzler

Es wird lockerer. Dieser Satz gilt sportlich für die Zweitliga-Basketballer von Rasta Vechta, seitdem sie am Wochenende per 86:82-Sieg in Schwenningen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht haben. Er gilt aber auch am Freitag – und zwar in Bezug auf die Corona-Richtlinien für Sportveranstaltungen. Überall ist ab diesem Stichtag eine Aufweichung der Maßnahmen möglich.

Im Rasta-Dome greift sie sofort: Wenn am Freitagabend um 19.30 Uhr das Spiel gegen Phoenix Hagen beginnt, dann könnten bis zu 2355 Fans dabei sein. Bei 75-prozentiger Auslastung haben alle Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, ihre Tickets zu nutzen – oder weiterzugeben. Einen freien Ticketverkauf wird es dagegen nicht geben. Auch die Abendkasse bleibt geschlossen.

Für Rasta ist die Partie Teil eins eines Doppeleinsatzes. Teil zwei folgt schon am Sonntag (17.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Karlsruhe.

Abzuwarten bleibt, wie viele Dauerkarteninhaber wirklich kommen

Was die Zuschauerzahl anbelangt, könnte Rasta am Freitag in Sphären vorstoßen, wie es sie seit Mitte November nicht mehr gegeben hat. Abzuwarten bleibt, wie viele Dauerkarteninhaber ihre Möglichkeit nutzen, das Spiel in der Halle zu verfolgen. Schließlich waren am 12. Februar gegen den VfL Bochum (91:82) nach fünf Geisterspielen erstmals wieder 500 Zuschauer zugelassen worden – es kamen aber nur 335, davon knapp 240 Besitzer eines Saisontickets.

Allerdings: Mitte Februar galten auch noch strengere Corona-Regeln. Jeder Zuschauer ab zwölf Jahren musste einen negativen Coronatest von einer offiziellen Teststelle vorlegen. Und in der Halle galt ausnahmslos die FFP2-Maskenpflicht.

Am Freitagabend werden im Rasta-Dome die Masken fallen – zumindest auf den Sitzplätzen. Im Stehen muss weiterhin eine Maske getragen werden. Es gilt zudem die 2G-plus-Regel. Das heißt: Es muss ein negativer Test vorgelegt werden, falls man nicht „geboostert“ ist. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren sind davon ausgenommen, da sie in der Schule regelmäßig getestet werden.

Zudem können Dauerkarteninhaber mit ihren Saisontickets einfach zum Dome kommen. Eine Personalisierung der Karten ist nicht mehr nötig. Tickets können also auch an andere Personen weitergegeben werden.

An den Theken können Getränke und Speisen erworben werden, die dann am Platz verzehrt werden können. Der Rasta-Dome öffnet um 18.30 Uhr.

Rasta hat noch etwas gutzumachen: Im Hinspiel gab es eine 57:83-Packung

Sportlich tritt Rasta nach dem wichtigen Sieg in Schwenningen mit neuem Selbstvertrauen gegen Hagen an – und mit dem festen Vorsatz, das Hinspiel vergessen zu machen: Am 26. September kam der BBL-Absteiger in Hagen mit 57:83 (23:37) unter die Räder, damals noch unter Coach Derrick Allen. Es ist bis heute die zweithöchste Saisonniederlage. Nur in Rostock (66:95) verlor Rasta noch deutlicher.

Mit den Fans im Rücken soll jetzt die Revanche gelingen. „Die Freude darüber, dass wieder viele Fans kommen dürfen, ist im ganzen Klub riesig. Und das ist dann natürlich noch ein Grund mehr dafür, dass sich die Mannschaft am Freitagabend zerreißt“, sagt Rastas neuer Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele.

Phoenix Hagen hat in diesem Jahr sechs seiner acht Spiele gewonnen und dabei im Schnitt 96,9 Punkte erzielt (Gegenpunkte: 85,6). Topscorer im Team sind Clarence Walker (15,3 Punkte), Marcel Keßen (13,3) und Shawn Occeus (13,1). Für Rastas Joel Aminu ist die Partie eine besondere. Der 24-Jährige spielte von 2017 bis 2021 in Hagen.

Info: Rasta beteiligt sich an einer von Phoenix Hagen organisierten Hilfsaktion für die Ukraine. Von 17.00 bis 19.00 Uhr besteht die Möglichkeit, am Rasta-Dome Hilfsgüter abzugeben. Gebraucht werden originalverpackte Hygieneartikel, Medikamente, Verbandsmittel, Baby- und Kinder-Artikel (keine Kleider und Konserven). Kontakt:
info@wak-online.de oder 02331/73620.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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