Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Highlight bei Borussia Dortmund – klare Ziele bei BW Lohne

Malte Wengerowski hat den Wechsel zu den Oberliga-Fußballern nicht bereut. Es gab auch gute Gründe für eine Veränderung. Am Sonntag geht es gegen den VfL Oldenburg.

Artikel teilen:
Auf der Außenbahn zu Hause: Der Lohner Malte Wengerowski (links).  Foto: Schikora

Auf der Außenbahn zu Hause: Der Lohner Malte Wengerowski (links).  Foto: Schikora

Giovanni Reyna, Youssoufa Moukoko, Ansgar Knauff – das sind drei klangvolle Namen aus dem großen Nachwuchs-Reservoir von Borussia Dortmund. Mit diesem Trio hat Malte Wengerowski in der BVB-Jugend schon zusammen auf dem Feld gestanden. Heute heißen seine Mitspieler Felix Oevermann, Sandro Heskamp oder Christopher Schepp – bei BW Lohne. Der 20-jährige Malte Wengerowski hatte sich vor dieser Saison dazu entschieden, den BVB in Richtung Fußball-Oberligist BWL zu verlassen. Und er sagt vor dem Heimspiel des Tabellenzweiten gegen den VfL Oldenburg am Sonntag um 15.00 Uhr, dass er diesen Schritt nach vier Jahren in Dortmund noch „keine Sekunde“ bereut habe.

Hauptargumente für Lohne waren die Perspektive und die Spielpraxis, die bei den Blau-Weißen auf ihn warten würden. Beim BVB II in der Regionalliga West (Meister 2020/21) war das in der letzten Saison nicht mehr der Fall. Nun stand er in zehn von elf Punktspielen in der Startelf, nur die Partie gegen den FC Hagen/Uthlede hat er verpasst.
Für diesen Sonntag hofft Malte Wengerowski auf eine bessere Leistung als beim jüngsten 0:2 (0:1) beim TuS Bersenbrück. „Da haben wir die erste Halbzeit verpennt“, gibt sich der 20-jährige Bramscher selbstkritisch. Insgesamt ist er mit der Saisonausbeute aber zufrieden: „Bis jetzt war es eine gelungene Saison.“

In den restlichen sieben Rückrundenspielen müsse man nur auf sich selbst schauen und die Aufstiegsrunden-Qualifikation schaffen. Dass die gelingt, davon geht er fest aus, auch wenn die Lohner zurzeit viele Verletzungssorgen plagen, auch langfristige. Er selbst ist in seiner Laufbahn, die einst beim SC Achmer begann, von größeren Blessuren verschont geblieben. Lediglich ein kleiner Bandscheibenvorfall habe ihm als 18-Jähriger mal zugesetzt.

Als sein „Highlight-Jahr“ bezeichnet Malte Wengerowski seine erste von vier Dortmunder Spielzeiten in der U 17 – er war Stammspieler in der Truppe, die damals das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Bayern München mit 3:2 gewann. Zu Hause ist Malte Wengerowski auf den Außenbahnen, links wie rechts. Da kann er seine Schnelligkeit ausspielen, bei BW Lohne auf der rechten Seite in der Abwehrkette.

Zurzeit arbeitet Abiturient Wengerowski in der Zimmerei seines Onkels. Ab Frühjahr 2022 wird er Sportwissenschaften und Betriebswirtschaft in Vechta oder Osnabrück studieren. Malte Wengerowski, der zwischen SC Achmer und Borussia Dortmund beim VfL Osnabrück gespielt hat, war schon vor seiner BVB-Zeit Dortmund-Fan – und er ist es heute immer noch.

Bei BW Lohne fühlt er sich sehr wohl im Team, das ihn gut aufgenommen habe: „Ich bin glücklich mit dem Wechsel.“ Er hat einen Zweijahresvertrag und ein Ziel: „Ich möchte so hoch wie möglich spielen.“ Obwohl er bemerkt: „Ich schaue nicht so gerne in die Zukunft, sondern lebe lieber im Hier und Jetzt.“

Mit Reyna, Moukoko & Co. im Team:  "Coole Sache"

Ab und zu hat Malte Wengerowski noch Kontakt zu Reyna, Moukoko und Co. Er sagt: „Rückblickend hat es viel Spaß gemacht, da zu spielen, das war schon cool. Aber man wusste ja damals noch nicht, wie es mit diesen Spielern weitergeht, das war einem da ja nicht so bewusst.“ Dennoch bleibt die Zeit für ihn unvergesslich.

Wegen des Radrennens am Aussichtsturm sollten Stadionbesucher den Parkplatz Habelschwerdter Straße anfahren; die Kasse an diesem Eingang ist geöffnet.

Jetzt neu! Moin Friesoythe! Der wöchentliche Newsletter für die Eisenstadt mit aktuellen News und Informationen. So verpassen Sie nichts mehr. Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach. Jetzt hier anmelden.  

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Highlight bei Borussia Dortmund – klare Ziele bei BW Lohne - OM online