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Heißer Fight um die begehrten Aufstiegsplätze

In der 1. Fußball-Kreisklasse setzen sich vier Teams an der Spitze ab. Ein Gespräch mit den Trainern des Führungsquartetts.

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Gefahr von oben: Vördens Torhüter Maximilian Barjenbruch (links) sieht zu, wie Asyaspor Vechtas Yakup Tosun (Mitte) zum Kopfball ansetzt. Foto: Wenzel

Gefahr von oben: Vördens Torhüter Maximilian Barjenbruch (links) sieht zu, wie Asyaspor Vechtas Yakup Tosun (Mitte) zum Kopfball ansetzt. Foto: Wenzel

Dichtes Gedränge an der Tabellenspitze der 1. Fußball-Kreisklasse: Vor dem Beginn der Winterpause Ende November kämpfen vier Mannschaften um die zwei begehrten Aufstiegsplätze in die Kreisliga. Da wäre zum einen Arminia Rechterfeld: Der aktuelle Tabellenführer unterstreicht seine vor der Saison ausgerufenen Top-5 Ambitionen. Vor allem mit der Integration der acht Neuzugänge ist Trainer Dirk Schmedes sehr zufrieden. „Das hat sehr gut funktioniert. Menschlich passt das gut zueinander“, erzählt Schmedes. Das Saisonziel Aufstieg wollte der Coach nach dem guten Saisonstart nicht als Pflicht ansehen, aber: „Wir möchten natürlich weiter da oben bleiben“, sagt Schmedes. Damit das gelingt, muss Rechterfeld die Spiele gegen die direkte Konkurrenz gewinnen, wie zum Beispiel am Sonntag (12.00 Uhr) beim Tabellenzweiten TuS Lutten II. Im Hinspiel ging die Arminia sang- und klanglos mit 1:5 unter. „Wenn wir gegen solche Gegner nicht voll dabei sind, dann bekommt man auf die Mütze“, warnt Schmedes.

Bei Lutten II ist Trainer Daniel Pöppelmann glücklich über die Entwicklung seines Teams. Das Saisonziel, besser als Platz 7 abzuschneiden, wird die Mannschaft mit ziemlicher Sicherheit erreichen. Das Zusammenspiel zwischen erfahrenen Kräften und jungen Spielern klappt bei Lutten II gut: „Die Mischung stimmt“, sagt Pöppelmann, der das schnelle Umschaltspiel als große Stärke seiner Mannschaft ausmacht. „Da sind wir zackig unterwegs“, fügt er hinzu. Das Wort Aufstieg nimmt bei Lutten II keiner in den Mund, vor allem da er an den Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksliga gekoppelt ist. Einen persönlichen Wunsch äußert Pöppelmann aber: „Ein Titel wäre schön. Kein Spieler in unserer Mannschaft hat bisher einen im Herrenfußball gewonnen.“

Doch Obacht: RW Visbek II lauert mit vier Punkten Rückstand auf die Spitze und zwei Spielen weniger darauf, an Rechterfeld und Lutten II vorbeizuziehen und deren Träume zum Platzen zu bringen. Trainer Stephan Bäker freut sich derzeit über „den besten Lauf, seit ich hier im Amt bin“. Die Visbeker sind als einziges Team in der Liga noch ungeschlagen und weisen mit nur zwölf Gegentoren die beste Defensive der Liga auf. „Die Innenverteidiger spielen deutlich besser“, findet Bäker, „aber wir haben durch die Bank weg richtig gute Qualität“. Auch die Zusammenarbeit mit der ersten und der dritten Mannschaft funktioniere gut. „Man hilft sich in der Not immer gegenseitig aus“, sagt Bäker. Statt vom Aufstieg zu reden, möchte der Coach „von Spiel zu Spiel“ an die kommenden Aufgaben herangehen. „Wir wollen ein paar Mannschaften ärgern und weiter ungeschlagen bleiben“, nimmt sich Bäker vor. Drei Spiele muss Visbek II bis zur Pause bestreiten. „Hoffentlich sind wir zum Winter dann Erster“, sagt der Trainer.

Erster wäre am liebsten auch BS Vörden. Zuletzt verloren die Südkreisler aber zwei Heimspiele in Folge. „Das sind die drei, vier Punkte, die uns nach oben fehlen“, hadert Trainer Wolfgang Hagedorn, dessen Mannschaft phasenweise mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Die nächsten Spiele bei Visbek II und zum Rückrundenstart gegen Lutten II sind laut dem Coach „richtungsweisend“ für die Mission Aufstieg.

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