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Heimspiel: Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Ian Burgess

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Ein Engländer in Dinklage: Ian Burgess. Foto: M. Niehues

Ein Engländer in Dinklage: Ian Burgess. Foto: M. Niehues

Ian Burgess kam vor 56 Jahren in Manchester zur Welt, ehe ihn die Liebe 1995 nach Deutschland verschlug – genauer gesagt nach Dinklage, wo er bis heute lebt. Der einstige 800-m-Läufer (Bestzeit: 1:50,2 min!) und Nordenglische Meister im Crosslauf fing in Dinklage mit dem Fußballspielen an. Beim TVD war er lange in der zweiten Mannschaft aktiv, inzwischen spielt er bei den Altherren sowie in der Altliga- und der Superaltliga-Mannschaft. Der Vater von drei Jungs (20, 15 und 4 Jahre alt) arbeitet als Exportmanager bei der Biogas-Firma TerraVis in Münster, wohnt mit seiner Lebensgefährtin in Dinklage, ist Hobbyläufer – und glühender Fan von Manchester United.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Die Reisen für meinen Job. Ich bin in ganz Europa unterwegs – Italien, Frankreich, Großbritannien, Portugal, Tschechien. Meistens so drei bis fünf Tage. Jetzt findet alles per Videokonferenz statt, aber das ist einfach nicht dasselbe. Außerdem vermisse ich das Fußballspielen und sich einfach mit Freunden zu treffen.

Und was vermissen Sie gar nicht? Rauchige Kneipen.

Was mussten Sie bislang absagen? Den Altliga-Kreispokal, den wir mit dem TVD zweimal gewonnen haben. Und unsere Mannschaftsfahrt, die ist immer ein Highlight. Letztes Jahr sollte es nach Dublin gehen.

Ihr Lesetipp für die Krise? Bücher von Lee Child, dem Autor der Jack-Reacher-Reihe.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Alles, was rockt! Kings of Leon, Queen und Journey.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? The Mentalist.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Das WM-Finale 1966 (;-)) und Sebastian Coe, als er seinen 800-m-Weltrekord gelaufen ist!

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Einfach Zeit mit meiner Familie verbringen. Spieleabende, Fahrrad fahren, so etwas.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Brötchen.

14 Tage Quarantäne – wo würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? Auf dem Golfplatz in Augusta. Ich bin Mitglied im Golfclub in Lohne. Und Golf ist die einzige Sportart, die man im Moment noch ausüben darf, wenn auch nur zu zweit.

Und welche drei Prominenten (oder andere Menschen) würden Sie mitnehmen? Tiger Woods, Harry Kane und Robbie Williams.

Ihre Lehre aus Corona? Geduld haben.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Weniger Umweltverschmutzung!

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder möglich ist? Zu meinen Eltern nach Manchester. Sie werden im April beide 80 und sind seit 60 Jahren verheiratet.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Siehe Frage zuvor.

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