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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Bernard Piening.

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„Mr. SW Osterfeine“: Bernard Piening. Foto: David Piening

„Mr. SW Osterfeine“: Bernard Piening. Foto: David Piening

Bernard Piening, genannt „Bubble“, ist seit 25 Jahren erster Vorsitzender von SW Osterfeine. Der gebürtige Rüschendorfer fing mit zehn Jahren bei SWO mit dem Fußball an. Als Spieler brachte er es bis in die erste Mannschaft. Mit 16 Jahren stieg er zudem als Trainer ein, coachte Jugendmannschaften und später mehr als zehn Jahre lang auch die Erste. In Göttingen studierte Bernard Piening Sport auf Lehramt – allerdings in einer Zeit, in der das Land keine Lehrer einstellte. Heute arbeitet der 62-Jährige als selbstständiger Versicherungsfachmann für die Ergo-Versicherung – mit Büro in Osterfeine. Bernard Piening und seine Frau Maria haben drei Jungs (25, 23 und 13 Jahre) und leben in Damme.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Den aktiven Sportbetrieb im OSV mit seinen circa 70 Gruppen und Mannschaften inklusive des Spielbetriebs im Handball und im Fußball.

Und was vermissen Sie gar nicht? Die etwaigen Niederlagen unserer Mannschaften. So ist zum Beispiel SW Osterfeine I seit 15 Monaten in Punktspielen ungeschlagen, das heißt sogar ohne Punktverlust.

Was mussten Sie bislang absagen? Neben den Pflichtspielen zahlreiche Turniere und sportliche Veranstaltungen – und besonders den legendären SWO-Sportlerball in der vereinseigenen Sporthalle.

Ihr Lesetipp für die Krise? Regelmäßig: Der „Kicker“!! Und die gelungene Chronik des SV Holdorf sowie 100 Jahre Falke Steinfeld.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Musikalisch bin ich nach allen Seiten offen. Als Kabinen-DJ käme ich aber nicht in Frage – mit Peter Maffay, Reinhard Mey, Alexandra oder Klassik...

Ihr Serientipp für lange Abende zu Hause? Die große Siegesserie des FC Bayern München mit fünf Titeln… war ein gelungenes Fernsehprogramm im abgelaufenen Jahr.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Das entscheidende Fußball-Meisterschaftsspiel von SW Osterfeine I gegen den punktgleichen TuS Frisia Goldenstedt am 31. Mai 1987 in Osterfeine vor über 1000 Zuschauern. Osterfeine siegte mit 6:1 und schaffte ungeschlagen den zweiten Aufstieg in Folge von der Kreisliga über die Bezirksklasse in die Bezirksliga. Wir haben allen Spielern das Video dieses Jahr Weihnachten als Erinnerung zugeschickt. Damalige Spielergrößen: Werner Kuhlmann, Andreas Enneking, Burkhard, Jürgen, Hubert und Christoph Stärk, Andreas Westendorf, Rainer Rusche, Uli Ihorst, Hubert Beiderhake, Bernhard Fangmann, Norbert Schockemöhle, Harry Meyer, Günter Lampe und Klaus Gieskemeyer.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Übernahme einer ehrenamtlichen Arbeit in einem Sportverein. Mit der Langeweile ist es vorbei und man erhält viel Spaß und Freude zurück.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Frisches Obst, Gemüse und Fleisch und Kaffee würden mir schon fehlen. Und natürlich eine schöne Vollmilchschokolade.

14 Tage Quarantäne – wo würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen? Wenn nicht zuhause, dann gerne in der Sporthalle Osterfeine, da ist alles vorhanden: Platz für Sport – ob Indoor oder Outdoor – Geschäftsstelle, Cafeteria mit Küche…

Und welche drei Prominenten (oder andere Menschen) würden Sie mitnehmen? Am liebsten meine Familie, das gäbe für die Jungs ein sportliches Trainingslager….

Ihre Lehre aus Corona? Corona ist ein Problem für die gesamte Weltbevölkerung. Hoffentlich werden die armen Menschen und Länder nicht vergessen.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Grundsätzlich kann ich der Krise nicht viel Gutes abgewinnen. Allerdings erlaubte mir die Krise, kein Spiel von SWO zu verpassen. Ich konnte in Ruhe an meinen läuferischen Fähigkeiten in Form eines neuen Knies arbeiten.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder problemlos möglich ist? Ich wäre schon mit den Sportplätzen und Sporthallen in der näheren Region zufrieden.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Auf das wunderbare Leben wie vor Corona mit schönen Kontakten mit vielen Menschen nach Lust und Laune.

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