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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Maria Rolfes.

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Marathon-Frau: Maria Rolfes aus Lohne. Foto: privat

Marathon-Frau: Maria Rolfes aus Lohne. Foto: privat

Maria Rolfes läuft und läuft und läuft. Die Lohnerin, die aus Lutten stammt, absolvierte 2003 beim 1. Moormarathon in Goldenstedt auch ihren ersten Marathon – seitdem kamen sage und schreibe 410 weitere Läufe über mindestens 42,195 Kilometer hinzu – darunter auch zweimal der 100-Meilen-Lauf (160,9 km) in Berlin. Die 66-Jährige läuft für die Lohner Waldschleicher und ist Mitglied im „100 Marathon Club“. Die Mutter von drei Söhnen (39, 35, 27) arbeitet seit über 25 Jahren als Lehrerin an der Grundschule Brockdorf und wohnt mit ihrem Mann Franz in Lohne.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Das Treffen mit Freunden zum Frühstück, meine Yogastunden bei Heike und natürlich das Laufen mit meinen Lauffreunden aus Osnabrück.

Und was vermissen Sie gar nicht? Menschen, die sich nicht an die derzeitigen Regeln halten.

Was mussten Sie bislang absagen? Absagen musste ich leider meinen 400. Lauf beim PUM (Piesberger Ultra Marathon) in Osnabrück, bei meinen Lauffreunden Günter und HaWe. Der 400. war dann aber am 26. Juli in Hasbergen beim Hüggel-Marathon. Außerdem habe ich die Fahrt zur Elbphilharmonie mit dem Kulturverein Visbek sehr vermisst.

Ihr Lesetipp für die Krise? Zurzeit lese ich Bücher des Schriftstellers Jeffrey Archer: „Die Clifton Saga“. Insgesamt sind das sieben Bände, ich bin mittlerweile beim letzten angekommen.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Da ich selber gerne singe, vermisse ich das Singen in der Schule mit meiner Klasse.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Im Augenblick sehe ich gern die Sendung „Hallo Niedersachsen“ und natürlich „Die Tagesschau“.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Zwar kein Video, aber immer gerne Fotos von Laufveranstaltungen, die ich schon besucht habe, z.B. die Marathons in Stockholm oder Mallorca.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Laufend unterwegs sein geht immer. Oder mit dem Fahrrad unterwegs, geht auch immer.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Käse und das Cranberrybrot von der Carumer Landbäckerei würde ich doch sehr vermissen. Auch schwarze Schokolade in allen Variationen würde mir fehlen.

14 Tage Quarantäne – an welchem Ort würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? Am liebsten bin ich zu Hause, da kann ich es auch länger als 14 Tage aushalten.

Und welche drei Prominenten (oder andere Menschen) würden Sie mitnehmen? Ich würde meinen Mann und meine beiden Enkelkinder mitnehmen.

Ihre Lehre aus Corona? Ich habe erfahren, dass es uns in Deutschland mit der Pandemie recht gut geht, die Politiker geben ihr Bestes, auch wenn einige Menschen nicht dieser Meinung sind.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass wir bei uns mit allem versorgt werden, was wir zum Leben benötigen, keiner muss hungern.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder geht? Ich würde gern einmal den Marathon in Athen laufen.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Auf das nächste Frühstückstreffen mit der Familie, auf den ganz normalen Schulalltag und auf den 21. Juli 2021, das ist mein allerletzter Schultag.

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