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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Manuela Frilling

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Entspannt durch die Krise: Manuela Frilling. Foto: Frilling

Entspannt durch die Krise: Manuela Frilling. Foto: Frilling

Manuela Frilling ist Abteilungsleiterin bei den Volleyballerinnen von Arminia Rechterfeld, wo sie außerdem die zweite Damen-Mannschaft und die Minis trainiert. Sie selbst spielt noch in der Hobbyliga. Die 50-Jährige arbeitet als Verwaltungsfachangestellte bei der Gemeinde Großenkneten und wohnt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern (17 und 14 Jahre) in Rechterfeld. Gerade ist die ganze Familie haarscharf an zwei Wochen Quarantäne vorbeigeschrammt.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Das normale Leben mit dem Kontakt zu Freunden und Kollegen, einfach spontan Essen gehen und anschließend auch mal länger zusammen zu sitzen, mal wieder eine ordentliche Party feiern. Und natürlich vermisse ich „meinen“ Volleyball – das Training als Trainerin und auch als Spielerin, die Spiele und hinterher die gemütliche Schnack-Runde bei Bier oder Sekt.

Und was vermissen Sie gar nicht? Meinen vollen Terminkalender. Es ist alles viel entspannter.

Was mussten Sie bislang absagen? Im April wollte ich eigentlich mit meiner Freundin nach Hamburg zum Musical „Pretty Woman“ fahren, das ging dann leider nicht. Eine Wochenend-Überraschungstour mit den Mädels meiner „alten“ Mannschaft wurde auf nächstes Jahr verschoben, Bernd Stelter ist von Oktober 2020 erst mal auf Oktober 2021 verlegt worden. Und eigentlich wäre ich jetzt mitten in der Volleyball-Saison, als Trainerin mit der 2. Damenmannschaft und als Spielerin in der Hobbyliga.

Ihr Lesetipp für die Krise? Die Bücher von Sebastian Fitzek finde ich genial.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Da bin ich flexibel, abhängig von der Stimmung kann ich von Helene Fischer bis AC/DC alles querbeet hören.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Wenn Serien, dann amerikanische Krimiserien wie Navy CIS oder auch gern einen guten Tatort. Wobei ich die älteren besser finde als die neuen.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Gerne würde ich unser Aufstiegsspiel zur Oberliga und eins der Heimspiele aus der Oberliga-Zeit des SV Arminia Rechterfeld nach dem Aufstieg 2001 noch mal sehen. Die Stimmung in der Halle war immer Gänsehaut pur.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Aufräumen geht bei einem großen Haus und Garten immer und sonst irgendwas an der frischen Luft machen oder ein Buch lesen.

Welche Lebensmittel würden Ihnen fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Obst und Gemüse. Vor allem Äpfel, Gurken und Tomaten.

Sie sind knapp der Quarantäne entgangen. Erzählen Sie mal. Morgens wurden wir in Quarantäne geschickt. Doch am Abend rief das Labor an, dass das ein Fehler war. Am nächsten Morgen meldete sich dann auch das Gesundheitsamt. Wir waren also 24 Stunden in Quarantäne.

Was hätten Sie denn gemacht, wenn es 14 Tage geworden wären? Wir sind gerade sowieso am Umbauen und Renovieren. Da hätten wir in 14 Tagen ganz schön was geschafft. Es wäre jetzt nicht so gewesen, dass uns langweilig geworden wäre.

Ihre Lehre aus Corona? Es ist nicht alles selbstverständlich, wie wir bisher gelebt haben. Vieles geht auch ruhiger, ohne Stress und festen Plan.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Viel mehr Freizeit für mich, mit meiner Familie und unserem Hund.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder möglich ist? Mir würde für den Anfang Cuxhaven-Duhnen an der Nordsee reichen. Super Luft und das Drumherum ist einfach passend.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Ich freue mich am meisten darauf, mich wieder ungezwungen mit vielen lieben Menschen zu treffen.

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