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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Inga Hintze

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Mag die Berge: Triathletin Inga Hintze. Foto: Hintze

Mag die Berge: Triathletin Inga Hintze. Foto: Hintze

Inga Hintze ist die Kapitänin der Zweitliga-Triathletinnen von BW „Barracuda“ Lohne. Die 39-Jährige pausiert zurzeit, denn im Januar erwarten sie und ihr Mann Benedikt (ebenfalls Triathlet) ihr drittes Kind. Inga Hintze wohnt mit ihrer Familie in Lohne. Dort arbeitet sie als Finanzbuchhalterin und Logistikerin bei der ISR Food Logistics and Processing GmbH, die hochwertiges Colostrumpulver für die Lebensmittel- sowie die Agrarindustrie herstellt.

Was haben Sie in der Corona-Krise am meisten vermisst? Die Arbeitskollegen, da ich nur noch im Homeoffice war. Und das gemeinsame Schwimmtraining.

Und was haben Sie gar nicht vermisst? Die Haltestelle für die Stoppelmarktsbusse, direkt gegenüber unserem Schlafzimmer. So gab es dieses Jahr auch keine Scherben und Tretminen auf dem Gehweg.

Was mussten Sie bislang absagen? Wir wollten Anfang April nach zehn Jahren standesamtlicher Ehe auch kirchlich heiraten. Das mussten wir leider kurzfristig absagen. Leider ebenfalls ausgefallen ist meine Duathlon-WM in Viborg im Mai. Beides ist auf nächstes Jahr verschoben.

Ihr Lesetipp für die Krise? Tannöd. Der Roman von Andrea Maria Schenkel verarbeitet Details eines Mordfalls aus 1922 auf dem nicht mehr existenten oberbayerischen Einödhof Hinterkaifeck. Wenn man die wahre Geschichte über den Sechsfachmord nachliest, wird das richtig gruselig.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Die persönlichen Sandkastenlieder aus den Achtzigern, etwa von Roxette und AC/DC, aber auch etwas Knalliges aus den Neunzigern von Greenday oder The Offspring.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Das Erbe der Guldenburgs – eine Familienserie meiner Kindheit. Inzwischen gefühlt uralt, aber sehr unterhaltsam.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Klar. Daniel Unger wird 2007 erster deutscher Triathlon-Weltmeister. In Hamburg, vor heimischem Publikum, in einem höchstspannenden Zielsprint.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Wäsche falten oder Fenster putzen. So etwas schiebt man immer vor sich her.

Welche Lebensmittel würden Ihnen fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Milch, Käse und Schokolade. Vor allem Blätterkrokant oder das Rum-Knusperstück von Ritter Sport.

14 Tage Quarantäne – wo würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen? In den Bergen. Gerne auf einer ländlichen Alm mit herrlichem Panorama, bei üppiger Brotzeit.

Und welche drei Prominenten würden Sie mitnehmen? Hape Kerkeling, den Triathleten Sebastian Kienle und meine Arbeitskollegin Elli. Sie ist unsere Büro-Prominenz und ziemlich unterhaltsam.

Ihre Lehre aus Corona? Wir brauchen weniger Dinge, als wir meinen. Und wir sind stärker, wenn wir gemeinsam handeln.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Oh ja, wir bekommen unser drittes Kind.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder problemlos möglich ist? In den Bergen ist es am schönsten. Auch Irland würde mich nochmals reizen.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Auf unsere kirchliche Hochzeit mit Freunden und Verwandten. Und auf ein paar Wettkämpfe, sobald ich wieder fit bin.

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