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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Arne Vink

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Läufer aus Leidenschaft: Arne Vink. Foto: Denguth

Läufer aus Leidenschaft: Arne Vink. Foto: Denguth

Arne Vink kommt aus Steinfeld und läuft für den OSC Damme, wo er auch als Trainer aktiv ist. Seine Lieblingsstrecke sind die zehn Kilometer, hier liegt seine Bestzeit bei 35:48 Minuten. Auch auf den kürzeren Mittel- und Langstrecken fühlt er sich wohl. Zurzeit macht er eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei ZF in Lemförde. Arne Vink ist gerade 22 geworden – am Freitag (14. August) hatte er Geburtstag.

Was haben Sie in der Corona-Krise am meisten vermisst? Am meisten hat mir das regelmäßige Training mit meinen Athleten gefehlt.

Und was haben Sie gar nicht vermisst? Autofahren habe ich am wenigsten vermisst. Da ja fast alles geschlossen war, hat das Fahrrad für die meisten Fahrten gereicht.

Was mussten Sie bislang absagen? Zum einen wurde das SDP-Konzert im Mai abgesagt, das eigentlich schon im Oktober 2019 stattfinden sollte. Dann das Holdorfer Ferienlager, wo ich seit fünf Jahren als Gruppenleiter mitfahre. Und natürlich alle Läufe des Volksbanken-Laufcups im Kreis Vechta und die Läufe des Sparkassen-Cups im Raum Bersenbrück.

Ihr Lesetipp für die Krise? Tribute von Panem X (die Vorgeschichte zu der Filmreihe).

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Einen klaren Favoriten in Sachen Musikrichtung gibt es bei mir nicht. Ich höre sowohl die aktuellen Charts, Ballermann-Musik, aber auch 80er/90er. Solange die Lieder gute Laune machen, ist es mir egal, was für Musik läuft.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Élite, Mazerunner, Tribute von Panem.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Den Sieg von Rasta Vechta gegen Alba Berlin aus der Saison 2018/19, wo ich im Rasta-Dome zugeschaut habe.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Laufen gehen natürlich, aber sonst habe ich auch gerne unseren Garten auf Vordermann gebracht.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Da bin ich eigentlich nicht sehr wählerisch. Aber mir würden Kekse fehlen, denn wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, geht der Griff immer mal zur Keksdose.

14 Tage Quarantäne – an welchem Ort würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? Ich würde in die Berge fahren, nach Kitzbühel. Schön auf 1800 Höhenmetern mit Blick aufs Tal.

Und welche drei Prominenten würden Sie mitnehmen? Jakob Ingebrigsten, um mit ihm zu trainieren, auch wenn er mich klar abzieht. Oliver Pocher, damit es nicht zu langweilig wird. Kelvin Jones für gute Musik.

Ihre Lehre aus Corona? Man muss nicht immer weit weg fliegen, um schöne Orte zu sehen und gutes Wetter zu haben. Bei uns im Norden gibt es genug zu entdecken.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Ja. Viele sind jetzt vermehrt mit dem Fahrrad unterwegs oder gehen an der frischen Luft spazieren.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder problemlos möglich ist? Im Oktober werde ich, sofern es noch möglich ist, mit meinen Trainerkolleginnen und -Kollegen nach Mallorca fliegen und ein wenig für mich trainieren, aber auch Urlaub machen.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Auf Läufe oder Wettkämpfe mit vollen Straßenrändern und Tribünen. 

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