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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Julia Overberg.

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Vermisst Präsenzvorlesungen: Julia Overberg. Foto: Overberg

Vermisst Präsenzvorlesungen: Julia Overberg. Foto: Overberg

Julia Overberg ist aktuell die beste Schwimmerin im Kreis Vechta. Auf ihren Spezialstrecken 50 und 100 Meter Rücken gehört sie zur Spitze in Niedersachsen. Die 19-jährige Lohnerin studiert in Marburg Sport und Geografie auf Lehramt für Gymnasien. Mittlerweile startet sie auch für den VfL Marburg.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Die regelmäßigen, unkomplizierten Trainingszeiten im Schwimmen. Und die Vorlesungen in der Universität.

Und was haben Sie gar nicht vermisst? Es gibt nichts, was ich in dieser Zeit nicht vermisst habe.

Was mussten Sie absagen? Eine Reise mit zwei Kommilitonen nach Irland sowie mein Orientierungspraktikum an der Gertrudenschule in Lohne.

Ihr Lesetipp für die Krise? Der Roman „Das neunte Haus“ von Leigh Bardugo ist sehr spannend. Es geht um acht Studenten-Verbindungen in Yale und einen mystischen Mordfall.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Ich höre gerne Musik der 80er-Jahre. In letzter Zeit musste ich für mein Studium ein Tanzvideo aufnehmen und habe daher auch viel Modern Dance gehört.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Der Film Bohemian Rhapsody, der die Lebensgeschichte von Freddy Mercury zeigt, hat mich besonders beeindruckt. Die Schauspieler und Darstellungen haben mich völlig in ihren Bann gezogen.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Die Olympischen Spiele aus dem Jahr 1984 in Los Angeles mit Michael „Albatros“ Groß würde ich mir gerne noch einmal auf Video anschauen.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Ein Projekt, das man schon immer mal vorhatte, umsetzen. Wir haben seit einigen Wochen einen eigenen Pool mit selbstgebauter Holzumrahmung im Garten. Ansonsten vertreibt Sport auch gut die Zeit.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Letzten Sommer habe ich eine Liebe für Kiwis und Granatäpfel entdeckt. Exotisches Obst würde mir besonders fehlen.

14 Tage Quarantäne – an welchem Ort würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? Unglaublich gerne an der Nordsee. Ich liebe den Wassersport und könnte mich mit ausreichend Abstand den ganzen Tag auf dem Meer beschäftigen.

Und welche drei Prominenten würden Sie mitnehmen? Ich würde gerne mal Leonardo DiCaprio oder Emma Watson kennenlernen. Besonders aber Michael Phelps. Da gibt es einige Fragen, die ich ihm gerne stellen würde.

Ihre Lehre aus Corona? Mit Blick auf die vielen Menschen, die in Kurzarbeit gehen müssen oder nun ein Jahr länger trainieren müssen, zum Beispiel für Olympia, geht es mir wirklich gut.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Da wir in der Lohner Schwimmabteilung die Halle nicht nutzen dürfen, machen wir nun Landtraining. Das ist als Mannschaft neu für uns und macht total Spaß.

Wohin würden Sie gerne reisen, wenn es wieder problemlos geht? Als Erstes würde ich meinen Urlaub in Irland nachholen. Und gerade waren wir mit der Familie drei Wochen im Campingurlaub auf Ameland. Das war auch sehr schön.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Auf uneingeschränktes Schwimmtraining und Wettkämpfe. Aber auch auf eine Zeit, in der man sich wieder umarmen und gemeinsam quatschen kann, ohne gleich von kritischen Blicken begutachtet zu werden. Und darauf, in der Bibliothek und im ÖPNV keinen Mundschutz mehr tragen zu müssen.

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