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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Jan Wernke.

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Ross und Reiter: Jan Wernke mit Queen Mary. Foto: Lafrentz

Ross und Reiter: Jan Wernke mit Queen Mary. Foto: Lafrentz

Jan Wernke ist einer der erfolgreichsten Springreiter in Niedersachsen. Der 30-Jährige ist in Damme geboren und lebt in Handorf-Langenberg, wo er als ausgebildeter Pferdewirt im eigenen Stall der Familie arbeitet. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann, der früher auch Fußball gespielt hat, sorgte im vergangenen Dezember für Furore, als er mit Queen Mary zum ersten Mal den Großen Preis beim Turnier in der Frankfurter Festhalle gewann.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten?
Ich vermisse es am meisten, sich mit Freunden locker und ohne Einschränkungen zu treffen. Als alles ein wenig geöffnet wurde, war es schön, mal wieder essen zu gehen oder Abende mit Freunden verbringen.

Und was haben Sie gar nicht vermisst? Die ersten zwei Wochen waren schön, weil alles ruhig war. Man hat viele Dinge überlegt und einige Sachen verändert. Sonst haben wir doch sehr stark dieses Wochenendleben und jetten von Turnier zu Turnier. Jetzt war man verpflichtet, zu Hause zu bleiben. Diese Entschleunigung tat mal ganz gut.

Was mussten Sie bislang absagen? Bis jetzt die ganzen großen Turniere, etwa die Deutsche Meisterschaft in Balve oder das Turnier in Rastede. Auch in Aachen wäre ich gerne wieder gestartet. Aber die Absagen sind vor allem für die Veranstalter schlimm. Absagen musste ich auch einige Feiern wie die Hochzeit meiner Schwester Pia, die nicht stattfinden konnte. Ich hoffe, sie wird nächstes Jahr nachgeholt.

Ihr Lesetipp für die Krise? Bin leider keine Leseratte. Da kann ich nur die OV nennen.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Ich höre sehr gerne Musik, wichtig ist gar nicht so die Richtung, sondern eher, was für eine Stimmung sie mir vermittelt. Ich höre eigentlich alles: deutschen Pop, Charts, aber auch schon mal Hip-Hop.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Ich habe viel die alten James-Bond-Filme geschaut. Eigentlich auch Markus Lanz, bis ich Corona nicht mehr hören konnte.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Ich schaue mir gerne alte Runden von mir an. Es gibt mir ein gutes Gefühl und pusht mich immer wieder für neue Aufgaben. Sonst würde ich gerne von früher die alten Boxkämpfe anschauen, etwa mit Muhammad Ali, Henry Maske oder den Klitschkos. Kann mich nur noch an wenig erinnern, aber es muss früher tierisch spannend gewesen sein. Dafür sind damals sogar meine Oma und meine Mutter nachts aufgestanden.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Ich esse viel zu viele Dinge gerne und bringe eigentlich immer etwas Neues vom Einkaufen mit. Aber Schokolade und frischer Aufschnitt würden mir schon fehlen.

14 Tage Quarantäne - wo würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? Bei uns zu Hause, das habe ich wieder an Corona gemerkt.

Und welche drei Prominenten würden Sie mitnehmen? Am liebsten würde ich meine Freundin Paweena Hoppe und meine zwei besten Freunde mitnehmen. Und Promis? Angela Merkel, Paul Schockemöhle und Boris Becker – seine Geschichte würde mich einfach mal aus seiner Sicht interessieren.

Ihre Lehre aus Corona? Ich glaube, dass viele Leute gemerkt haben, dass es wichtig ist, sich auch mal Zeit für sich und seine Familie, Freunde und Bekannten zu nehmen.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Ich glaube, dass es schon positive Seiten gibt. Aber es gibt viele Leute, die ohne eigenes Verschulden in die Krise geraten sind.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder problemlos möglich ist? Wieder zu großen Turnieren, oder in den Urlaub mit meiner Freundin. Ort egal. Mal in die Sonne, mal in den Schnee.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Wieder das machen zu können, wo man Lust zu hat, ohne dass man sich Gedanken machen muss.

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