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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Markus Gabler

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Genießt die Familienzeit: Markus Gabler. Foto: Sprehe

Genießt die Familienzeit: Markus Gabler. Foto: Sprehe

Markus Gabler st seit 2016 Trainer des Handball-Landesligisten TV Dinklage. Der 41-Jährige, der früher selbst beim TVD und beim TV Cloppenburg gespielt hat, arbeitet als Kaufmännischer Angestellter bei der Polytec Group in Lohne. Er wohnt mit seiner Frau und dem zehn Monate alten Sohn Kalle in Dinklage.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Gemeinsamkeit mit Freunden und Familie. Unbeschwertheit in der Öffentlichkeit.Und was vermissen Sie gar nicht? Stress und Hektik.

Was mussten Sie bislang absagen? Ich wollte meiner Frau Konzertkarten zum Geburtstag schenken – Xavier Naidoo in Bielefeld. Leider wurde das Konzert jetzt abgesagt. Mit Freunden fahren wir zudem jedes Jahr zum Final4 der Handball-Champions-League nach Köln. Das soll nun zwischen Weihnachten und Silvester stattfinden. Wir mussten unsere Mannschaftsfahrt an den Goldstrand in Bulgarien stornieren. Und auf Stoppelmarkt hatte ich mich auch sehr gefreut, zumal ich letztes Jahr nur ein paar Stunden alkoholfrei da sein konnte, weil meine Frau hochschwanger war.

Ihr Lesetipp für die Krise? Ich bin nicht der große Leser. Mein letztes Buch war: „Die Räubers, Kalle zieht aus“ – ein Kinderbuch von dem in Vechta geborenen und in Bremen lebenden Zeichner und Autor Mario Ellert, der auch die Börnie-Comics für die Stoppelmarkts-Zeitung macht. Unsere Brüder sind gut befreundet. Das habe ich meinem Sohn vorgelesen. Der heißt ja auch Kalle – das passt.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Jegliche! Ich schalte gerne ab und zu bei Oldies von NDR 1 ab. Sonst gerne Elektrobeats, etwas chilliger auf der Terrasse beim Sonnenuntergang oder derbe, wenn es was zu feiern gibt.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? „The last dance“ über die Chicago Bulls der 90er. Sonst gerne Komödien. Ich lache gerne. Aber Tipps habe ich da gerade keine.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Unser verpatztes Aufstiegsspiel in Horneburg 2018, als wir Sekunden vor Schluss den sicher geglaubten Aufstieg in die Verbandsliga noch aus der Hand gaben. Ich würde es gern sehen, nur um es zu verstehen.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Ein wenig in sich kehren und mal die einfachen Dinge des Lebens zu schätzen wissen.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Brot und Fleisch.

14 Tage Quarantäne - wo würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? Orte gibt’s viele schöne auf der Welt. Aber Sonne und Meer sind favorisiert. Bei gutem Wetter zu Hause ist aber auch schön, wenn Frau und Kind dabei sind.

Und welche drei Prominenten würden Sie mitnehmen? Drei Handballer, die sind so schön unkompliziert.

Ihre Lehre aus Corona? Soziale Kontakte sind schon wichtig.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Na ja, viel Zeit mit unserem kleinen Sohn war schon gut.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder problemlos möglich ist? In die Sonne, ans Meer. Vielleicht nach Montenegro.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Unbeschwert die Öffentlichkeit genießen. Freunde und Verwandte wieder herzlich in den Arm nehmen zu können.

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